Kommunikation
: Kostenfrei auf dem Dorf ins Internet

Im Amtsbereich Brieskow-Finkenheerd entstehen 16 entgeltlos nutzbare öffentliche Wlan-Hotspots.
Von
dpu
Brieskow-Finkenheerd
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  • Ausbau: Heute bekommt das Mehrzweckgebäude in Groß Lindow, Ernst-Thälmann-Straße 1 a, einen Wlan-Hotspot.

    Ausbau: Heute bekommt das Mehrzweckgebäude in Groß Lindow, Ernst-Thälmann-Straße 1 a, einen Wlan-Hotspot.

    MOZ/Dietmar Puttins
  • Hotspot-Premiere: Wirtschaftsminister Jörg Steinbach am 11. Juli 2019 in Drebkau.

    Hotspot-Premiere: Wirtschaftsminister Jörg Steinbach am 11. Juli 2019 in Drebkau.

    Dietmar Puttins
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Die Regierung in Potsdam investiert für deren Betrieb, Wartung und Installation rund 5 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren. Das Geld fließt im Zuge des Landesförderprogramms „Brandenburg Glasfaser 2020“. Dieses soll den Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur in fünf Planungsregionen mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 57 Millionen Euro voranbringen.

Auch im Amt Brieskow-Finkenheerd entstehen somit seit Monaten  nach und nach solche öffentlichen Wlan-Hotspots. Heute beginnen beispielsweise die Installationsarbeiten im Mehrzweckgebäude in Groß Lindow an der Ernst-Thälmann-Straße 1 a und am Sportplatz in Vogelsang. Realisiert sind bereits Wlan-Hotspots im Gemeindezentrum Brieskow-Finkenheerd (seit 2.12.2019) und in den Bürgerhäusern von Wiesenau (seit 2.12.2019), Ziltendorf (seit 28.11.2019) und der Ernst-Tählmann-Siedlung (seit 28.11.2019).

Ministerium koordiniert Ausbau

Nachdem im Mai 2018 das Wirtschaftsministerium Standort-Vorschläge aus der Amtsverwaltung erbat und gemeinsam mit den Gemeinden 26 wünschenswerte Orte benannt worden waren, ist inzwischen klar, dass nur 16 Wlan-Hotspots im Amtsbereich realisierbar sind. Das, bestätigt Amtsdirektor Danny Busse gestern noch einmal auf Nachfrage, hänge damit zusammen, das vor Ort das existierende Mobilfunknetz nicht den Mindeststandard 4G erfüllt. Der Buchstabe G steht dabei für Generation, die Ziffer bezeichnet die Abfolge der Mobilfunkstandards, die sich vor allem durch das Datenübertragungs-Tempo unterscheiden. Nach den Standards 2G, 3G und 4G folgt in Deutschland jetzt 5G.  Die Telekom hatte beispielsweise bis Dezember 2019 erste 5G-Netze in Berlin, Bonn, Darmstadt, München, Köln, Hamburg, Frankfurt/Main und Leipzig freigeschaltet.

Im Amtsbereich sind nach den bereits installierten Anlagen noch Wlan-Hotspots in der Gemeinde Brieskow-Finkenheerd für das Rathaus, den Sportplatz und den Bahnhof geplant. In Wiesenau folgt noch die Ausstattung am Sportplatz. In Groß Lindow ebenfalls am Sportplatz und  auch beim Denkmal Am Brieskower Kanal. In Ziltendorf werden weitere Hotspots auf der Waldsportanlage und im Jugendclub eingerichtet. In Vogelsang harren dann noch der Sportplatz und die Freifläche Am Anger einer öffentlichen Wlan-Ausstattung.

Kein 4G-Netz, kein Hotspot

Weil kein 4G-Netz anliegt, kann laut des Amts-Fachbereichs Außenverwaltung  in der Gemeinde Brieskow-Finkenheerd das Tourismusbüro in der Lindenstraße nicht mit einem Wlan-Hotspot ausgestattet werden. Gleiches gilt für nachstehende Örtlichkeiten Groß Lindow: Schlaubehammer (Ecke Kienstubbe), Weißenspring (Parkplatz), An der Kirche Thälmannstraße 5, Festplatz am Mühlenteich sowie öffentlicher Spielplatz an der Grundschule. In Wiesenau müssen deshalb der Dorfplatz vor Dorfstraße 3 und der Bahnhof unversorgt bleiben, in Ziltendorf das evangelische Gemeindezentrum in der Kirchstraße und der Bahnhof.