Leichtathletik: Blick zur Konkurrenz kostet die Norm

Siegerehrung mit Jule Sandke (2./BSG Stahl), Marie Volz (1./SC Potsdam), Maxi Höhne (3./LC Cottbus), Fine Schlaefereit (4./MSV Zossen) und Lole Isbruch (5./LG Niederbarnim)
Holger FrankeBlick zur Seite kostet Zeit
Zu Beginn standen die 80-Meter-Hürden an. Nach einem sehr guten Start in Führung liegend, schaute die Eisenhüttenstädterin zur Seite nach den anderen Läuferinnen, verlor den Schrittrhythmus für die letzten beiden Hürden und erreichte nur 14,78 Sekunden. Mit dem Wissen, jetzt schon über 30 Zähler verschenkt zu haben, gelangen bei flatternden Nerven mit dem Diskus keine guten Würfe. Die 23,82 m erreicht sie auch aus dem Stand.
Über die 100 Meter lief sie dann in 14,01 Sekunden persönliche Bestzeit. Mit 4,56 Meter im Weitsprung und 9,15 Meter im Kugelstoßen hätte der zweite Teil des Tages zur Normerfüllung gereicht. 2281 Punkte reichten zur Silbermedaille hinter Marie Volz vom SC Potsdam mit 2403 Punkten. Auf dem 3. Platz folgte Maxi Höhne (LC Cottbus) mit 2177 Punkten. „Vielleicht ergibt sich noch eine Möglichkeit zur Normerbringung, denn noch sind nicht überall Ferien“, hofft ihr Trainer Holger Franke.