Leichtathletik
: Drittbester Deutscher in New York

Felix Ledwig verbessert seine Marathon-Bestleistung um eine Sekunde auf 2:27:59 Stunden.
Von
Hagen Bernard
Eisenhüttenstadt
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Schaut beim Cross nur zu: Felix Ledwig

Bernd Pflughöft

Was für Felix Ledwig noch viel wichtiger war  – er hatte seine persönliche Bstleistung um eine Sekunde verbessert. „Ich dachte schon, ich habe sie erneut knapp verpasst. 2:28:05 Stunden hatte ich gestoppt, zum Glück habe ich dann die Urkunde mit den 2:27:59 gesehen.“ Diese Zeit ist auch auf seiner Finisher-Medaille eingraviert. „Ich hatte nie gedacht, dass ich dort Bestzeit laufen kann. Mit den Brücken hat dieser Marathon ganz schön viele Höhenmeter. Da geht auf einer flachen Strecke noch was.“

Angriff beim Berlin-Marathon

Angreifen will Ledwig im Herbst beim Berlin-Marathon. Im Frühjahr will er dort seine Halbmarathon-Zeit von 1:11 Stunden verbessern. Dann auch weiter mit seinem neuen Trainer Jürgen Stephan, ehemals Bundestrainer Langstrecke der U 18.

„In meiner zwölfwöchigen Vorbereitung mit 140 bis 160 Kilometern die Woche habe ich neun Wochen vor dem Marathon den Trainer gewechselt, da Tobias Singer nicht mehr so viel Zeit hat“, erklärt der Läufer für den AC Olympia 88 Berlin. „Bei Tobi habe ich teilweise härtere Tempoeinheiten trainiert, jetzt sind es viele kleine Aufgaben, auch rein athletische Einheiten.“ Bis zu dreimal täglich hatte sich der Tischtennisspieler, der jetzt hin und wieder beim Verbandsligisten TC Frankfurt aushilft, auf den Marathon vorbereitet. „Ich habe dafür echt viel geackert, nachdem ich im Winter wegen meiner Schienbeinverletzung dreieinhalb Monate raus war.“