Für die Eisenhüttenstädter Leichtathleten war es ein zweigeteilter Wettkampf. Die Athleten ab der Altersklasse U 14 aufwärts bereiten sich bereits auf die Hallen-Landesmeisterschaften vor und der jüngere Jahrgang in der U 12 erlebte das erste Mal so einen großen Wettkampf. Ein Platz im Finale war schon ein Erfolg.
Für das beste Ergebnis sorgte Lara Maria Sdorra in der weiblichen U 16. Ab der U 16 werden die zwei dazugehörigen Jahrgänge zusammen gewertet. Da sie gerade in die U 16 aufgestiegen ist, musste sie sich mit älteren Sportlerinnen messen.
Im Weitsprung konnte sie nach zwei übertretenen Fehlversuchen mit einem Sicherheitssprung von 4,34 Metern gerade so das Finale erreichen. Nach Anlaufkorrektur sprang sie im vierten Versuch auf 4,86 Meter. Jetzt bekam sie auch die Sicherheit im Wettkampf zurück. Der fünfte Versuch wurde knapp übertreten, ging aber über die Fünf-Meter-Marke. Nach kleiner Änderung in der Anlauflänge sprang sie im letzten Versuch 4,99 m und damit zum Sieg vor Vivien Fichert (LC Cottbus/4,93 m) und Maria Marciniak (MLSK Agros Zary/4,80 m). Abgerundet wurde ihr Tag noch mit dem 4. Platz über die 60 m in 8,35 s und dem 5. Platz über die 60-Meter-Hürden in 9,91 s.
Für ein weiteres gutes Hürdenergebnis sorgte Emily Zeitz in der W 12. Sie lief das erste Mal im Wettkampf die 60-Meter-Hürden und konnte mit 11,53 s den 3. Platz belegen und die guten Trainingsleistungen bestätigen. Neue Bestleistungen auf der 60-Meter-Hürdenstrecke gab es auch für Max Erhard mit 10,92 s und Malte Kemmel mit 10,98 s. Das bedeutete der 5. und 6. Platz in der Altersklasse M 12.
Fünfte Plätze der Jüngsten
Für einen dritten Platz sorgte Alea Bahro (W 11) im Weitsprung. Mit 3,95 m reihte sie sich hinter Amelie de Beer (Empor Niederbarnim) mit 4,44 m und Timea Mende (SV Olympia Cottbus) mit 4,03 m ein.
Für die jüngsten Starter der BSG Stahl ging es in der M 10 erst mal darum, mit so großen Starterfeldern umzugehen. Dean Maschke erreichte das Finale über die 50 m und belegte dort mit 8,49 s den 5. Platz. Ebenfalls einen 5. Platz gab es für Emil Gliese im Weitsprung mit 3,54 m und nur fünf Zentimeter an Bronze vorbei. Neben den drei Podestplatzierungen gab es noch zehn Platzierungen von Platz 4. bis 7.