Leichtathletik: Letzte Chance für eine Korrektur

Benötigt für den Oder-Spree-Cup noch den sechsten Lauf: Vorjahressiegerin Carolin Mattern, hier beim 12. Cross
Bernd PflughöftMeldeschluss über die Online-Plattform stoppuhr.net ist am 7. November. Bis Mittwoch-Mittag hatten sich 59 Athleten eingetragen. Organisationsleiter Daniel Klauk vom organisierenden 1. Radsport- und Laufverein Eisenhüttenstadt geht von etwa 80 Startern aus, bei angenehmer Witterung könnte es auch dreistellig werden. "Wir wissen ja, viele Läufer halten sich mit dem Voranmelden zurück, schauen aus dem Fenster und entscheiden sich erst dann.“ Natürlich kann Klauk mit einem festen Kreis an Athleten rechnen, da viele in der Oder-Spree-Cup-Wertung noch etwas korrigieren wollen. So Carolin Mattern, die mit dem 40. Krummenseelauf am Sonnabend erst ihren fünften Wertungslauf für diese Serie bestritt und am Sonnabend mit dem dann für sie sechsten Oder-Spree-Cup-Wettbewerb den Gesamtsieg in der W 35 perfekt machen sollte. Beim Krummenseelauf war sie hinter ihrem Mann Thomas Gogolin/MSV Tripoint Frankfurt/M40/57:54 min) als Gesamtzweite eingelaufen und hatte in 59:19 Minuten ihre weibliche Konkurrenz einmal mehr meilenweit hinter sich gelassen. „Ich habe nach so einer langen Saison mal drei Wochen etwas weniger gemacht, aber nun motiviere ich mich noch mal für den Eisenhüttenstädter Cross. Solche schweren Kurse mag ich eigentlich nicht so, aber hier bin ich schon oft gelaufen“, erklärt die Vorjahressiegerin des Hauptwettbewerbes. Schließlich wohnt unweit der Strecke ihre Schwiegermutter.
Der Kurs mit einem etwa 100 Meter langen Anstieg kurz nach dem Start ist recht anspruchsvoll. Nach den Niederschlägen zuletzt sollte der sandige Boden am Hang gut belaufbar sein. Dass die Athleten hin und wieder durch Pfützen müssten, stört Organisationsleiter Klauk nicht allzu sehr. „Das ist eben Cross.“ Kein Wunder, hat er doch als Radsportler schon ganz andere Unbilden ausgehalten.
