Leichtathletik
: Trotz Solo Familienrekord verpasst

Mit dem dritten Eisenhüttenstädter Stadtmeisterschaftslauf ist die Winterserie abgeschlossen worden.
Von
Hagen Bernard
Eisenhüttenstadt
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Auf der Verfolgung der ersten Drei: Christopher Klenner, Torsten Ledwig, Cathleen Meier, Marius Ziems und David Schulz (von links)

Bernd Pflughöft / Persona

Einige Athleten wie Thomas Gogolin waren sogar in kurzen Hosen unterwegs. Kein Wunder — hatte sich doch der für den MSV Tripoint Frankfurt startende 44–Jährige einiges vorgenommen. „Ich will unseren Familienrekord brechen“, erklärte der Sieger der ersten beiden Läufe. Den hält seine Frau Carolin Mattern seit 2016 mit 20:38 Minuten.

Mattern indes verzichtete aufgrund einer noch nicht ganz abgeklungenen Erkältung und betreute ihre vierjährige Tochter Ella Charlotte, die den Zwei–Kilometer–Wettbewerb bestritt.

Mit dem Startsignal setzte sich Gogolin an die Spitze, nach einem halben Kilometer hatte er mit dem Kenianer Charles Kimingi Thaiya seinen letzten Begleiter abgeschüttelt. Nach 6:53 Minuten hatte er die erste Runde absolviert, in 6:57 Minuten war der zweite Abschnitt durchlaufen, 6:54 Minuten benötigte er für das Schlussdrittel. Das reichte jedoch nicht für den Familienrekord, den er mit 20:44 Minuten um sechs Sekunden verpasste. „Mehr war nicht drin, ich bin voll gelaufen, allerdings hat Caro diese Marke damals im Sommer aufgestellt, wenn die Bedingungen dafür besser sind“, erklärte der Duathlon–Spezialist. Immerhin hatte er mit seinem Solo die Konkurrenz deutlich abgeschüttelt. Der 47–jährige Thaiya überquerte nach 21:36 Minuten die Ziellinie neben der Inselgaststätte, der zum ersten Mal in dieser Saison bei dieser Serie startende Christian Kiele aus Frankfurt war nach 22:51 Minuten im Ziel. Dahinter gruppierte sich mit Marius Ziems (BSG Stahl/23:05), Christopher Klenner (Team Schlaubetraining/23:20), Cathleen Meier (Frankfurt macht Sport/23:25), Torsten Ledwig (Diehloer Hügelläufer/23:30) und David Schulz (Neuzelle/23:58) ein kompaktes Verfolgerfeld. Zweitbeste Frau war Beate Ledwig (Diehloer Hügelläufer/28:10) vor der Neuzellerin Annett Schäffter (29:32).

Kanuten machen das Tempo

Auf der überwiegend von Nachwuchsathleten frequentierten Zwei–Kilometer–Distanz der selbe Einlauf der ersten Drei wie vor zwei Wochen: 1. Oskar Reinus vom Kanucentrum (U 14/7:51), 2. der Frankfurter Ian Kehder (U14/8:08) und 3. der Kanute Bruno Diener (U 10/8:26). Hinter den beiden Beeskowern Jannis Bullack (U 14/8:36) und Hugo Briesenick (U 12/8:52) lief erneut die zwölfjährige Marie Luise Ledwig (Diehloer Hügelläufer) als erstes Mädchen ein (8:58).  Liselotte Briesenick und Kaena Sawade (beide Leichtathletik in Beeskow) waren  mit 10:05 und 10:22 Minuten die nächsten Starterinnen.

Winterserien–Sieger:

männlich, U 10: Bruno Diener (Kanucentrum), U 12: Hugo Briesenick (LA in Beeskow), U 14: Oskar Reinus (Kanucentrum), U 16: Benjamin Bernard (1. Radsport– und Laufverein Eisenhüttenstadt 02), M 20: Marius Ziems (BSG Stahl), M 30: Torsten Schlauß (LG Holzinger Sport), M 35: Christopher Klenner (Team Schlaubetraining), M 40: Thomas Gogolin (MSV Tripoint), M 45: Maik Liebig (Ziltendorf), M 50: Thomas Schulz (Vogelsang), M 55: Torsten Ledwig (Diehloer Hügelläufer), M 60: Andreas Müller (Schlaubetalmarathonverein), M 65: Gunter Wiedner (SMV), M 70: Dieter Sasse (SMV), M 75: Werner Scholz (Friedenshaus),

weiblich, U 10: Liselotte Briesenick (LA in Beeskow), U 12: Maja Schneider (Kanucentrum), U 14: Marie Luise Ledwig (Diehloer Hügelläufer), U 16: Lena Behr (1. Radsport– und Laufverein 02), U 18/W 20: Beate Bernard (LC Cottbus), W 30: Cathleen Meier (Frankfurt macht Sport), W 35: Annett Deutschmann (Frankfurt macht Sport), W 40: Annett Schäffter (Neuzelle), W 45: Anissa Witter (BSG Stahl), W 50: Beate Ledwig (Diehloer Hügelläufer)

Walken: Hartmut Krüger, Anke Krüger (bd. Eisenhüttenstadt)