Musikpreis: Vier Bands rocken im Einzeldenkmal

Schon beim Halbfinale dabei: Jurymitglied Walter Thomas Heyn – hier im Gespräch mit Allanah (l.) und Tabea – entscheidet im April mit drei weiteren Experten über den „Axel“-Gewinner.
Janet NeiserAls Veranstaltungshaus konnte die Stiftung, die nach dem Tod des Komponisten und Musikers Axel Titzki (1968-2017) im Jahr 2018 gegründet wurde, das Friedrich-Wolf-Theater gewinnen. Die beste Adresse also, wenn man in Eisenhüttenstadt eine große Bühne und einen großen Saal benötigt. Der Kartenvorverkauf läuft. Um das Ganze noch attraktiver zu machen, kostet ein Ticket gerade einmal knapp 5.Euro. Ein voller Saal wäre nicht nur ein toller Anblick für die Nachwuchskünstler, sondern auch ein großer Erfolg und Anerkennung für die Arbeit der Axel-Titzki-Stiftung. Die hat sich aufgemacht, die Arbeit ihres Namensgebers fortzuführen und das Kulturleben in Eisenhüttenstadt zu bereichern.
Bei dem Finale treten vier Bands an, die bei der Auswahlrunde und beim Halbfinale im Club Steelbruch von den Zuschauern weitergewählt wurden. Mit ihren selbst komponierten Songs haben es letztlich auf die große Bühne geschafft: Hotel Lunik und Valentin & Band aus Eisenhüttenstadt und Umgebung sowie Self Control und Chnnls aus Frankfurt.
Doch beim Finale zählt nicht mehr die Stimme des Publikums, sondern da trifft eine professionelle Jury aus Berufsmusikern und Experten die endgültige Entscheidung, wer den ersten „Axel“ mit nach Hause nehmen kann. Zu den Jurymitgliedern gehört Matthias Krizek, der aus Eisenhüttenstadt stammt, mittlerweile freischaffender Sänger und Gesangspädagoge ist und auf dem Theaterschiff Magdeburg angeheuert hat. „Außerdem ist Walter Thomas Heyn dabei, der sich bereits beim Halbfinale ein Bild gemacht hat und von dem Projekt Musikförderpreis und der Umsetzung begeistert war“, erzählt Andrea Titzki vom Vorstand der Stiftung. Heyn ist Komponist, Dirigent sowie Autor und lebt in Berlin. Dann gibt es noch Hans-Jürgen Reznicek, Bassist der Band Silly. Auch er sei sehr aktiv in der Nachwuchsförderung, betont Andrea Titzki, die auch noch das letzte Jury-Mitglied verrät. Dabei handelt es sich um Corinna Söller, eine mehrfach ausgezeichnete Pianistin aus Berlin. Moderiert wird die Veranstaltung von einem Trio: Ronny Gander, Allanah Titzki und Tabea Fröhlich. Sie werden aber nicht nur sprechen, sondern den Abend ebenfalls künstlerisch bereichern.(ja)
Finale „Axel“: 13. April, 17 bis 20 Uhr, Friedrich-Wolf-Theater, Tickets unter Tel. 03364 413690
