Ex-Spionin Kleo ist auf einem mörderischen Rachefeldzug, größtenteils auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Das ist, kurz gesagt, der Plot für die Serie Kleo, die ab Freitag (19. August) auf Netflix zu sehen sein wird. Gedreht wurde dafür unter anderem in Eisenhüttenstadt, vor ganz besonderer Kulisse in Deutschlands größtem Flächendenkmal.
Irgendwo zwischen Agententhriller und Komödie bewegt sich Kleo. Nicht nur die Serie selbst, sondern auch die Rolle der gleichnamigen Hauptdarstellerin – verkörpert von der aus „Fack ju Göthe“ bekannten Jella Haase. Einst Stasi-Spionin, gerät Kleo schnell selbst ins Visier der Geheimdienste. Sie wird verhaftet und erlebt den Fall der Mauer nur hinter Gittern. Wieder draußen, beginnt sie einen irren Rachefeldzug an allen, die sie hinter der Intrige gegen ihre Person vermutet. Das führt Kleo an verschiedenste Orte – wodurch auch Eisenhüttenstadt vergangenes Jahr gleich zweimal zum Drehort wurde.
Im Juli diente zunächst das Rathaus als Kulisse für einige Szenen der Serie. Allerdings werden wohl nur wenige die Innenräume des Gebäudes wiedererkennen – zumal einige Räume für den Dreh anders gestaltet und umgebaut wurden. Mitte September folgten dann Aufnahmen im und vor dem Städtischen Krankenhaus. Im Obergeschoss des Hauses 2 sowie vor dem Haupteingang fing das Kamerateam Szenen für die anstehende, achtteilige Serie ein. In welchen Folgen Eisenhüttenstadt konkret zu sehen sein wird, ist bislang nicht bekannt.
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Wie bei Netflix üblich, wird mit Beginn der Serie (am 19. August) die vollständige erste Staffel zu sehen sein. Eine Episode hat die Länge von ungefähr 42 Minuten. Die Serie wurde erdacht und entwickelt von dem „HaRiBo-Trio“ Hanno Hackfort, Richard Krop und Bob Konrad. Von diesem stammen bekannte Serien wie You are wanted, Para – Wir sind King und 4 Blocks. Für die Regie verantwortlich waren Viviane Andereggen und Jano Ben Chaabane. Als Produktionsfirma wurde Zeitsprung Pictures engagiert.