Oder in Eisenhüttenstadt
: Schwankender Wasserstand im Fluss – Pegel steigt deutlich

Die Regenfälle der vergangenen Tage haben Einfluss auf den Wasserstand der Oder. Der Pegel steigt deutlich.
Von
Stefan Lötsch
Eisenhüttenstadt
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Naturidyll an der Oder bei Eisenhüttenstadt. Wie wirkt sich der Regen auf den Pegelstand aus?

Stefan Lötsch/MOZ

Den niedrigsten Wasserstand, der am Pegel Eisenhüttenstadt mit 1,35 Metern gemessen wurde, ist in diesem Jahr noch nicht erreicht worden. Ende Juli allerdings hat der Wasserstand den mittleren niedrigsten Wert von 1,76 Metern deutlich unterschritten. Doch inzwischen steigt der Pegel wieder rasant.

Am Dienstag (8. August) soll ein Stand von 2,25 Metern erreicht werden. Die Regenfälle der vergangenen Tage füllen offensichtlich auch den Grenzfluss. Wobei die Regenfälle zwischen Ratzdorf und Frankfurt da nicht entscheidend sind. Entscheidend ist das, was sich im polnischen Teil der Oder tut.

Pegelhöchststand im Februar

Aber selbst mit diesem Wassernachschub liegt der normale, mittlere Wasserstand von 2,70 Meter noch weit entfernt. Der Pegelhöchststand war in diesem Jahr Ende Februar mit 3,95 Metern. Seit 24. Mai mit 3,38 Metern ist der Pegel kontinuierlich gefallen.

Im vergangenen Jahr, als um diese Zeit das Fischsterben eingesetzt hat, herrschte auch Niedrigwasser, mit Werten unter 1,60 Metern. 1997, beim Oderhochwasser, wurde mit 7,17 Metern der höchste je gemessene Wasserstand erreicht.