Waffen in Strausberg: Schüsse aus dem Fenster und Luftgewehr-Drohung vom Balkon

In Strausberg ist die Polizei nach Schüssen aus einer Wohnung alarmiert worden. (Symbolbild)
Carsten Rehder/dpa- Polizei rückte in Strausberg zweimal wegen Waffenhinweisen aus – beide Male am Sonntag.
- Kastanienallee: Ein 55-Jähriger schoss aus dem Wohnungsfenster, mutmaßlich mit Schreckschusswaffe.
- Die Beamten stellten die Pistole sicher. Die Kriminalpolizei prüft das Motiv.
- Am Försterweg beschimpfte ein 63-Jähriger Passanten, warf eine Flasche und drohte mit Luftgewehr.
- Das Luftgewehr, ein DDR-Fabrikat, lag auf einem Nachbarbalkon. Auch hier ermittelt die Kripo.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gleich zweimal ist am Sonntag (2. August 2026) die Polizei alarmiert worden, weil Männer in Strausberg mit Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen hantiert und andere Bürger bedroht haben.
Zum ersten Einsatz musste die Polizei gegen 17.10 Uhr in die Kastanienallee ausrücken. Dort hatte ein Mann vom Fenster seiner Wohnung aus eine Waffe abgefeuert. Dabei handelte es sich laut Polizei mutmaßlich um eine Schreckschusswaffe.
Die Polizisten nahmen dem Schützen – einem Deutschen, 55 Jahre alt – die Pistole ab. Warum der Mann aus seiner Wohnung heraus die Schüsse abgegeben hatte, wird nun die Kriminalpolizei klären.
Zum zweiten Mal wurde die Polizei dann gegen 20.30 Uhr in die Straße Am Försterweg gerufen. Dort stand ein Mann auf einem Balkon, beschimpfte von dort aus die Passanten, warf mit einer Glasflasche nach ihnen und soll dann schließlich auch mit einem Luftgewehr gedroht haben.
Die alarmierten Polizisten stellten den 63-Jährigen und suchten nach der von den Anrufern erwähnten Waffe. Sie fanden das Luftgewehr, ein DDR-Fabrikat, schließlich auf dem Balkon einer Nachbarwohnung. Auch in diesem Fall ermittelt jetzt die Kriminalpolizei.

