Stadtfest Eisenhüttenstadt 2026: So teuer sind Bratwurst, Langos, Crêpes und Bier

im feuerroten Imbisswagem erstmals beim Stadtfest Eisenhüttenstadt dabei: die Crew von Freddy Fresh aus Hoyerswerda. Dort gibt es verschiedene Pizzen und Bowls.
Janet Neiser- Imbisspreise auf dem Stadtfest Eisenhüttenstadt bleiben weitgehend stabil, Pfand für Mehrweg.
- Bratwurst kostet 4–4,50 Euro, Lángos ab 6,50 Euro, Handbrot 7 Euro, Knobi-Baguette ab 4 Euro.
- Crêpes stark unterschiedlich: in der Lindenallee 6–7 Euro, lokal in der Beeskower Straße 3,50–5 Euro.
- Weitere Angebote: Backfischbrötchen 6 Euro, Matjes 4,50 Euro, Nudeln oder Ofenkartoffel je 6 Euro.
- Getränke einheitlich: 0,5 Liter Bier 5 Euro – Rote Brause 3 Euro, Cocktails etwa 7 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wer zum Stadtfest Eisenhüttenstadt kommt, der möchte meist auch etwas essen und trinken. Klar, erstens gehört das zu so einem Fest dazu, zweitens machen Schnattern, Schlendern und Adrenalinkicks auf den Fahrgeschäften hungrig und durstig, und drittens kommt der Appetit meist beim Beobachten der anderen Genießer.
Natürlich müssen Besucher auch ein bisschen Geld mitbringen – vor allem, wenn sie mit der gesamten Familie vor Ort sind. Wenn man nicht gerade etwas gewinnt oder sich an kostenlosen Bastelaktionen im Kinderland und bei ArcelorMittal beteiligt, dann reicht 1 Euro im Normalfall nur fürs WC.
Aber das Imbissangebot ist groß: Von B wie Bratwurst über C wie Churros und Crêpes über H wie Handbrot, L wie Lángos, N wie Nudeln bis P wie Pizza und S wie Schwenker ist alles dabei, was das Herz begehrt. Süß, deftig, warm, kalt – fündig dürfte jeder werden.
Stadtfest Eisenhüttenstadt: Imbiss-Preisvergleiche lohnen
Aber was kostet der leckere Spaß? Es lohnt auf jeden Fall ein erster Rundgang über das gesamte Gelände, um sich einen Überblick zu verschaffen, denn stellenweise gibt es Preisunterschiede. Im Großen und Ganzen aber sind die Preise im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Wichtig ist: Für das verwendete Mehrweggeschirr wird jeweils ein Pfand fällig, den man bei der Abgabe zurückbekommt.
Für eine Bratwurst werden 4 oder 4,50 Euro fällig, beim Lángos geht es ab 6,50 Euro los – für die einfachste Variante, man ist aber auch schnell bei 8 Euro. Ein Backfischbrötchen geht für 6 Euro über die Imbisstheke, wer lieber Matjes isst, zahlt 4,50 Euro. Beim Dresdner Handbrot kostet die Portion 7 Euro. Das begehrte Knobi-Baguette ist ab 4 Euro aufwärts zu haben, je nach Belag.

Ist dem Stadtfest seit Jahren treu: Schausteller Stephan Müller aus Eisenhüttenstadt. Er verkauft an seinem Stand unter anderem Crêpes und setzt auf günstige Preise.
Janet NeiserBei den Crêpes gibt es tatsächlich größere Unterschiede. Während ein Eierkuchen mit Zucker an einem Stand in der Lindenallee 6 Euro kostet und die Variante mit Nutella oder Käse 7 Euro, zahlt man bei einem lokalen Imbiss in der Beeskower Straße zwischen 3,50 Euro und 5 Euro für diese beliebten Snacks. Schausteller Stephan Müller aus Eisenhüttenstadt ist dort der Standbetreiber. Er habe versucht, die Preise gleich zu halten, sagt er mit Blick aufs Vorjahr. Seine Philosophie: „Lieber nicht so teuer, damit die Leute zwei- oder dreimal kommen statt nur einmal oder gar nicht.“ Müller ist schon seit Jahren beim Stadtfest dabei. Drei Tage lang wird er die Gäste verköstigen. Vom Stadtfest selbst bekommt er gar nicht so viel mit. Er hofft, dass das Wetter hält, das sei wichtig.
Lokführer verkauft wieder Nudeln
Auch ein paar Meter weiter, in der Lindenallee, ist ein regional verwurzelter Imbiss-Anbieter zu finden. Fabian Liebecke, ein Lokführer bei ArcelorMittal Eisenhüttenstadt, war im vergangenen Jahr erstmalig mit seinem Alfa-Imbiss dabei. Offensichtlich hat es ihm Spaß gemacht. Er versucht sein Glück erneut und erhält Unterstützung von zwei Kollegen. Ofenkartoffel mit Sauerrahm sowie Nudeln mit Gulasch oder aber Tomatensoße nach DDR-Art mit Jagdwurstwürfeln werden angeboten, für je 6 Euro die Portion. Plus Pfand fürs Geschirr. Bei ihm kann auch mit EC-Karte bezahlt werden.

Der Alfa-Imbiss von Fabian Liebecke (l.), einem Lockführer von ArcelorMittal, ist erneut dabei. Dort gibt es unter anderem Nudelgerichte.
Janet NeiserWer indisches Essen mag, der ist bei Masala King richtig. Dort muss man 8 Euro und mehr pro Mahlzeit einrechnen. Sollte die Schärfe Lust auf ein Eis machen, so findet man auch das auf dem Stadtfestareal. Ein kleines Eis kostet 3 Euro, ein großes zwei Euro mehr.
Und nicht zu vergessen: Die Feuerwehr Saarlouis bietet wieder saarländische Spezialitäten an: Lyoner und Schwenker, für 5 beziehungsweise 6 Euro.
Es sind auch komplett neue Anbieter dabei: Im feuerroten Imbisswagen in der Werkstraße hofft die Crew von Freddy Fresh aus Hoyerswerda auf großen Hunger der Stadtfestgäste. Dort gibt es verschiedene Pizzen und Bowls. Pizzen kosten 7,50 bis 8 Euro und die Bowls mit Reis, Fleisch und/oder Gemüse sowie Soßen mindestens 10 Euro.
„Die Preise gestalten die Imbissbetreiber individuell, die haben alle ihre eigene Kalkulation“, weiß Oliver Hellwig von Wohlthat Entertainment, der für die Organisation der Fahrgeschäfte und Imbiss-Anbieter zuständig ist. „Wir sagen aber auch: ‚Haltet mal die Kuh im Dorf'.“
Bei den Getränken sieht es mit den Preisen etwas anders aus: „Wir haben einen einheitlichen Bierpreis. Das ist sehr ungewöhnlich bei Festen. Hier gibt es 0,5 Liter Bier an jedem Ausschankwagen für 5 Euro.“ Da stimme das Preis-Leistungs-Verhältnis. Anderswo zahle man schon 6,40 Euro für 0,4 Liter. Rote Brause gebe es für 3 Euro. Und Cocktails würden etwa 7 Euro kosten.



