Stadtfest Eisenhüttenstadt
: Platzverweise und Widerstand gegen Polizei – Burger King geräumt

Nach dem Abbruch des Stadtfestes wegen starken Regens weigerten sich einige Besucher, das Fest zu verlassen. Die Polizei musste eingreifen und auch bei Burger King für Ordnung sorgen. Warum?
Von
Frank Groneberg
Eisenhüttenstadt
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Polizeieinsatz: In Eisenhüttenstadt gab es nach dem Abbruch des Stadtfestes Frust und Angriffe auf die Polizei. (Symbolbild)

Friso Gentsch/dpa

Während des schweren Unwetters mit heftigem Starkregen am späten Sonnabendabend (27. August) hat die Polizei bei der Räumung des Stadtfestgeländes in Eisenhüttenstadt eingreifen müssen, weil einzelne Festbesucher den Anweisungen der Sicherheitsdienst-Mitarbeiter nicht nachkommen wollten. Der Abbruch des Stadtfestes war gegen 22.30 Uhr angeordnet und verkündet worden. Die Besucher waren dazu aufgefordert worden, nach Hause zu gehen.

Mehrere Besucher hätten sich geweigert, das Gelände zu verlassen, berichtet die Polizei. Der Sicherheitsdienst forderte daraufhin Unterstützung durch die Polizei an. Als die Polizisten eintrafen, richteten zwei besonders uneinsichtige Besucher ihren Frust gegen die Polizisten und griffen diese auch tätlich an.

Polizisten werden angegriffen

Die Polizisten wehrten die Angreifer ab. Sie stellten zwei Strafanzeigen gegen die beiden Besucher. Außerdem erteilten sie gegen insgesamt fünf Personen Platzverweise. Verletzt wurde bei der Auseinandersetzung niemand.

Ein Hilferuf erreichte die Polizei während des Unwetters auch aus dem Schnellrestaurant von Burger King nahe dem Festgelände. Etwa 50 Menschen waren dorthin vor dem Starkregen geflüchtet und weigerten sich, das Schnellrestaurant wieder zu verlassen. Polizisten halfen den Angestellten bei der Durchsetzung des Hausrechts.

Sie forderten die Menschen dazu auf, das Gebäude zu verlassen. Dieser Aufforderung sei insgesamt friedlich Folge geleistet worden, berichtet die Polizei.