Für ein Tierheim in Eisenhüttenstadt ist schon am 4. Advent Bescherung. Traditionell organisiert die Einrichtung Am See an der Vogelsänger Chaussee einen Weihnachtsspaziergang im nahegelegenen Wald und um den See an den Kiesgruben. Der Advents-Spaziergang beginnt um 11 Uhr. Ihm folgt von 14 bis 15 Uhr eine Bescherung, die den Insassen im Tierheim zugutekommen soll.
„Dieses Jahr wäre es besonders wichtig. Wir hatten wegen der gestiegenen Preise und unseres Erweiterungsbaus höhere Kosten, aber die Spendenbereitschaft ist seit dem Ukraine-Krieg deutlich zurückgegangen“, erklärt Tierheim-Leiterin Jana Feister. Natürlich sollen die Tierfreunde am 18. Dezember dort gemeinsam mit ihren Lieblingen einen schönen Tag verbringen und auch schon daher diesen Nachmittag in angenehmer Erinnerung behalten.

Gemeinsames Gassi-Gehen ab 11 Uhr

Das gemeinsame Gassi-Gehen mit den Tierheim-Hunden beginnt um 11 Uhr. Auch Privathunde dürfen dabei mitgebracht werden, sie müssen aber angeleint bleiben.
Die mitgebrachten Geschenke können im Tierheim zwischen 14 und 15 Uhr an die Mitarbeiter überreicht werden. „Dabei darf ausgiebig gekuschelt, gefragt und geguckt werden“, sagte Jana Feister. Wie viele Gäste es werden, kann die Tierheim-Leiterin nicht abschätzen. Schließlich sind diese Spaziergänge Corona-bedingt einige Male ausgefallen, einige Gewohnheiten sind daher erst einmal aus dem Fokus gerückt. Zumindest hätten sich bereits einige Bekannte angesagt.

Fürs leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt

Auf alle Fälle ist laut Jana Feister für das leibliche Wohl der Gäste mit Glühwein, Tee, Kinderpunsch, Kaffee, Kuchen, kleinen Snacks oder Knüppelkuchen gesorgt. Unter anderem auch dafür kann gespendet werden. Ebenso sind Spendenkalender und kleine Weihnachtsgeschenke erhältlich.
„Egal ob im Schuhkarton, in der Tüte oder mit dem Lkw, wir nehmen jede kleine und große Spende gern entgegen. Leckerlis, Katzenstreu, Reinigungsmittel, Küchenrollen, Handtücher, Decken, Bettwäsche und jegliches Futter wird dringend benötigt. Es kann auch ein angebrochener Tierfutter-Sack sein, der nicht mehr benötigt wird“, sagt Jana Feister. Dankbar sei sie auch für jeden Euro, der dann in die Instandhaltung beziehungsweise in den Erweiterungsbau fließen würde.