Hund in Eisenhüttenstadt: Dori droht ein trauriges Schicksal im Tierheim

Wartet seit zwei Jahren im Tierheim am See in Eisenhüttenstadt auf ein neues Zuhause: die Schäferhündin Dori. Dabei ist die Hunde-Seniorin zu ihr vertrauten Personen freundlich und folgsam.
Hagen Bernard- Schäferhündin Dori lebt seit über zwei Jahren im Tierheim Eisenhüttenstadt.
- Aufgrund ihres Alters und der Herdeninstinkt ist sie schwer zu vermitteln.
- Dori ist freundlich zu vertrauten Personen, benötigt aber bei Fremden einen Maulkorb.
- Ihre Pflege verursacht Kosten, Spenden werden dringend benötigt.
- Dori hat eine jahrelange ungeeignete Haltung in einer Wohnung hinter sich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Um die 400 Hunde jährlich vermittelt Jana Feister mit dem von ihr geleiteten Tierheim am See in Eisenhüttenstadt. Es kommt ganz selten vor, dass ein Hund über ein Jahr bei ihr wohnt. Die Schäferhündin Dori ist solch eine Ausnahme. Seit nunmehr gut zwei Jahren wartet sie dort auf ein neues Zuhause.
Dabei ist die Schäferhündin recht hübsch. Allerdings nagt der Zahn der Zeit immer deutlicher an der Seniorin. „Die Schnauze wird grauer und die Gelenke schwerer. Unsere schöne Dori kommt so langsam ins Seniorenalter“, stellt Tierheimleiterin Jana Feister fest. Dabei gönnt sie ihr von Herzen einen angenehmen Lebensabend. Schließlich haben die Tierheim-Mitarbeiter nicht soviel Zeit für einen einzelnen Hund wie ein neuer Halter.
Hund in Eisenhüttenstadt: Dori verbellt jeden Fremden
Doch es hat einen Grund, warum Dori noch nicht vermittelt ist. „Sie ist zu einem Arbeitshund gezüchtet, der eine Herde beschützen soll. So verbellt sie auch jeden Fremden, der sich ihr nähert“, erklärt die Tierheimleiterin. Dabei sei Dori recht umgänglich. „Bei einigen Leckerlis und einer vertrauten Person in der Nähe duldet sie sehr schnell neue Leute. Außerdem hört sie sehr gut auf ihren Menschen, was das Gassi gehen mit ihr sehr leicht macht“, urteilt sie.
Dennoch käme ein neuer Halter ohne Maulkorb bei Dori nicht aus, sofern er sich mit ihr unter fremden Menschen bewegt. Das würde auch auf einen Tierarzt zutreffen, mit dem Dori schon zwangsläufig aufgrund ihres Alters immer mehr Kontakte haben wird. Schließlich benötigt sie eine regelmäßige Betreuung.
Doch ihre Wehwehchen verursachen dem Tierheim einige Kosten, sodass Jana Feister sich sehr freuen würde, wenn für Dori gespendet wird. Dabei ist der Zweck unbestimmt. Das könnte sowohl für eine künstliche Hüfte sein oder einfach nur für Schmerzmittel.
Hund Dori in Eisenhüttenstadt: Jahrelang in Wohnung gehalten
Gegenüber ihr bekannten Personen habe Dori in den vergangenen beiden Jahren keine auffälligen Reaktionen gezeigt. Jana Feister: „Mit viel Kuscheleinheiten lässt sie sich bürsten, auch mal eine Zecke ziehen oder sich abtasten. Dori hat es so sehr verdient, ein tolles ebenerdiges Zuhause zu bekommen mit Menschen, die sie lieben und mit Schmuseeinheiten verwöhnen.“
Dabei habe die Herdenschutzhündin eine jahrelange ungeeignete Haltung hinter sich. Dori lebte mit einer Familie in einer Wohnung zusammen. Dabei hätte sie ihre Freiheiten auf einem Hof benötigt, wo es auch auf etwas aufzupassen gäbe.
Mit den Tierheim-Mitarbeitern zeigt sie sich als ein ganz entspannter, ruhiger Hund, der praktisch auch keinen Maulkorb mehr benötigen würde. Doch gegenüber Fremden gebe es bei ihr nach wie vor einige Fragezeichen.
Spendenkonto: Tierheim am See
IBAN: DE95 1705 5050 1101 9255 70
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