Volleyball: In die Erfolgsspur zurück

Beeindruckt sowohl gegen den VSV Bad Saarow als auch gegen Grün-Weiß Erkner mit Aufschlagsserien: VSB-Spielerin Alina Sölter (rechts/im Heimspiel gegen KSC Spremberg), von links ihre Mitspielerinnen Tina Juderjahn, Jasmin Langhagek und Annika Winter
Bernd PflughöftMit fünf Niederlagen und nur einem Sieg waren die Eisenhüttenstädterinnen wenig befriedigend in die Punktspiele gestartet. Das Training war daraufhin zur Beseitigung der größten Schwächen ausgelegt worden. Das waren vor allem die Konzentration und Annahme beziehungsweise Feldabwehr.
Im ersten Spiel gegen den VSV Bad Saarow spielte auch eine ehemalige Spielerin des VSB. Das kurbelte die Motivation der Eisenhüttenstädterinnen an. Im ersten Satz waren beide Mannschaften zunächst gleich auf. Ab dem 14:13 kam der VSB in Fahrt. Alina Sölter setzte mit ihren Aufschlägen den VSV ordentlich unter Druck. Die Bad Saarowerinnen gaben einen Punkt nach dem anderen ab. Die Eisenhüttenstädterinnen wurden mit jedem Spielzug druckvoller und kreativer. Der Satz ging mit 25:13 an den VSB.
Im zweiten Satz spielten beide Teams bis zum 15:15 relativ ausgeglichen. Der VSB leistete sich einige Annahme-Schwächen – er verlor 20:25. Der dritte Satz verlangte nun wieder volle Konzentration. Genau das konnte der VSB auch umsetzen. Zuspielerin Vivien Busch beeindruckte mit variablem Zuspiel zu den Angreifern. Punkt für Punkt kämpfte der VSB um den lang ersehnten Sieg. Satz drei ging mit 25:19 an den VSB. Im vierten Satz spielte der VSB souverän weiter schnelle Bälle im Angriff und konnten sich auch in Satz vier gleich absetzen. Somit war der VSB stetig im Vorteil. Beim Stand von 23:20 ging Alina Sölter nochmals in den Aufschlag und setzte den VSV so unter Druck, dass dieser nicht mehr ins Spiel fand. Der VSB siegte 25:20 und gewann somit das Spiel 3:1.
Im zweiten Spiel unterlag Gastgeber VSV Grün-Weiß Erkner (Regionalliga-Absteiger) dem Saarower VSV 2:3 (18:25, 14:25, 25:22, 25:22 und 10:15).
Druckvolle Erkneraner Angriffe
Im dritten Spiel beeindruckte Gastgeber Erkner den VSB mit seinen kraftvollen Angriffen. Er setzte sich schnell ab. Bei einem Punktestand von 11:20 musste der VSB bereits die zweite Auszeit nutzen, um Grün-Weiß zu bremsen. Allerdings erzielte Erkner zunächst einen weiteren Punkt. Dann setzte Jasmin Langhagel mit ihren Aufschlägen Erkner unter Druck. Die VSB-Abwehr hatte nun die Bälle von Erkner unter Kontrolle und konnte effektiv seine Angriffe durchsetzen. Bis zum Punktestand von 22:22 konnten die VSB-Damen sich noch einmal rankämpfen und noch zwei weitere Satzbälle abwehren. Sie unterlagen dennoch 24:26.
Für den zweiten Satz waren die VSB-Damen nun gut eingespielt und lagen mit Erkner bis zum 15:15 gleich auf. Dann trug die großartige Abwehrarbeit des VSB Früchte. Der VSB gewann 25:21. In Satz drei setzte der VSB sich schnell ab. Ab dem 6:3 erfolgte eine Fünf-Punkte-Aufschlagsserie von Lena Peisker und im Anschluss eine Sieben-Punkte-Aufschlagserie von Alina Sölter. Mit zwei weiteren erfolgreichen Spielaktionen beendete der VSB den Satz erfolgreich 25:7.
In Satz vier gingen die VSB-Damen schnell in Führung. Er spielte im Angriff weiterhin variabel und druckvoll und gewann 25:18 und somit das Spiel 3:1.
VSB offensiv: Jasmin Langhagel, Vivien Busch, Tina Juderjahn, Lena Peisker, Charlize Ullrich, Alina Sölter, Franziska Grummt, Jasmin Langhagel, Trainer: Nicole Heinrich-Rüdiger