Weihnachtszirkus in Frankfurt (Oder) 2024: Manege frei in Neuberesinchen – Termine und Programm

Mit viel Aufwand wird die Manege des Zeltes in wunderbares Licht getaucht.
René Matschkowiak- Weihnachtszirkus der Zirkusfamilie Leyseck in Frankfurt (Oder) vom 19. Dez. bis 5. Jan.
- Künstler aus Portugal, Frankreich, Ungarn und Deutschland; buntes Programm "Die Magie der Farben".
- Highlights: Flugtrapez, Todesrad, Tierdressuren und Clowns; Weihnachtsmarkt in der Pause.
- Premiere am 19. Dez., letzte Vorstellung am 5. Jan.; Karten ab 16 Euro.
- Familientag am 29. Dez. ausverkauft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist ein ungemütlicher Tag in Frankfurt (Oder). Das Grau in Grau wird zumindest in Neuberesinchen nahe der Feuerwache in der Heinrich-Hildebrand-Straße vom Blau der drei Zirkuszelte der Zirkusfamilie Leyseck aus Herzberg (Elster) durchbrochen. Im vergangenen Jahr hatten sie sich erstmals in der Oderstadt mit ihrem Weihnachtszirkus präsentiert – jetzt sind sie wieder da.
„Für das erste Mal war es im vergangenen Jahr in Ordnung“, sagt John Leyseck, der für alles zuständig ist – von der Öffentlichkeitsarbeit bis zur Lichttechnik. „Wir hoffen, dass sich unser tolles Programm inzwischen noch weiter herumgesprochen hat.“
Zirkus war schon in den 1960er Jahren in Frankfurt (Oder) zu Gast
An diesem kalten Nachmittag, an dem noch letzte Aufbauarbeiten erledigt werden, lädt er in den Wohnwagen seiner Eltern Andreas und Carmen zu Kaffee und Tee ein. Die Leysecks zeigen sich herzlich, was offenbar auch von den Frankfurtern erwidert wird. Gerade hat eine befreundete Firma einen Käsekuchen vorbeigebracht. „Wir fühlen uns hier sehr angenommen“, sagt die Familie. „Egal ob mit der Wohnungswirtschaft, die die Fläche vermietet, der Stadt oder anderen Firmen – alles klappt reibungslos“, resümieren sie.

John Leyseck an seinem Regie- und Lichttechnikpult, das er aber für einige Nummern im Zirkusrund verlässt.
René Matschkowiak„Unsere Familie war hier sogar schon in den 1960er-Jahren mit dem Weihnachtszirkus Sarani“, erzählt Vater Andreas Leyseck. Nicht nur deshalb wurde für den diesjährigen Weihnachtszirkus wieder groß aufgefahren. Künstler aus Portugal, Frankreich, Ungarn und natürlich aus Deutschland sollen Kinder und Erwachsene in die Zirkus-Weihnachtswelt entführen.
In den Pausen lädt ein Weihnachtsmarkt zu Glühwein ein
„Die Magie der Farben“ lautet der Titel der Vorstellung – und wie der Name schon vermuten lässt, wird es bunt“, sagt John Leyseck. Das Programm folgt, wie schon im letzten Jahr, einem roten Faden und erzählt eine schöne Weihnachtsgeschichte. „Das, was wir hier zeigen, ist mit einem normalen Zirkus unmöglich zu realisieren“, ergänzt er. Allein die Lichttechnik kann man auf Reisen in dieser Form gar nicht einsetzen.

Angelina Leyseck an einem der Stände auf dem kleinen Weihnachtsmarkt, der in der Pause zum Verweilen einlädt.
René MatschkowiakAußerdem müssen die Zuschauer das warme Zelt den ganzen Abend über nicht verlassen: In der Pause lädt ein Weihnachtsmarkt zu Glühwein ein, und selbst die Toiletten befinden sich in einem weiteren Zelt, das mit den anderen verbunden ist.
Flugtrapeznummer und Todesrad werden für Staunen sorgen
„Wir zeigen nichts doppelt von unserem Programm des letzten Jahres“, versprechen die Darsteller. Eine spektakuläre Flugtrapeznummer, die direkt über den Köpfen der Zuschauer stattfindet, wird für Staunen sorgen, ebenso wie die Tierdressuren der Watussi-Rinder, deren Hörner eine Spannweite von über zwei Metern erreichen. Der bekannte Tierflüsterer Angelo Barlay bringt neben den Rindern auch einen Palomino-Hengst mit schneeweißer Mähne, einen Friesenhengst sowie Ponys mit. Auch seine Dromedare sind zu sehen.
Das Todesrad wird in diesem Jahr doppelt besetzt sein, und natürlich sorgen die Clowns wieder für viele Lacher. Darüber hinaus gibt es eine Cowboyshow und waghalsige Akrobatik zu erleben. Insgesamt sind 25 Menschen an der Aufführung beteiligt, erklärt John Leyseck.
Alle Kostüme aufwendig selbst veredelt oder neu genäht
Am Heiligabend selbst werde es keine Vorstellung geben. Stattdessen trifft sich die ganze Familie im Zelt, wo während der Vorstellungen der Weihnachtsmarkt aufgebaut ist, erzählt Mama Carmen Leyseck. „Der Wohnwagen wäre dafür zu klein, und so können alle zusammen sein“, freut sie sich. Sie selbst hat für die Aufführung alle Kostüme aufwendig veredelt oder sogar neu genäht. „Jeder Strassstein ist durch meine Hände gegangen“, erzählt sie stolz.

Carmen Leyseck näht nicht nur die Kleider, die sie hier im Wohnwagen zeigt, sie führt auch durch das Programm des Weihnachtszirkus.
René MatschkowiakDie Familie hofft, dass sich die ganze Arbeit lohnt und die Frankfurter viel Freude an den Aufführungen haben. Die Premiere findet am 19. Dezember um 19:30 Uhr statt, die letzte Vorstellung am 5. Januar. Karten gibt es ab 16 Euro täglich von 16 bis 17 Uhr am Zirkuszelt, eine Stunde vor der Vorstellung oder über die Webseite frankfurter-weihnachtscircus.de. Der Familientag am 29. Dezember mit Karten zum halben Preis ist bereits ausverkauft.

