Unter dem Motto „Unser Herz aus Stahl hat eine grüne Zukunft“ veranstaltet die IG Metall Ostbrandenburg am Donnerstag, 1. Oktober , einen Aktionstag in Eisenhüttenstadt. Ziel der Veranstaltung ist, die Forderungen der IG Metall für eine zukunftsfähige Stahlindustrie in die Öffentlichkeit zu bringen und sich gemeinsam für eine starke Region einzusetzen.

Aktion der IG Metall Jugend

Der Aktionstag beginnt um 9 Uhr mit einer Aktion der IG Metall Jugend am Ortsteileingang Schönfließ. Zu ihrer Forderung zählt vor allem die Sicherung von Ausbildung- und dualem Studium während der Coronakrise. Die Hauptkundgebung des Aktionstages startet um 11.30 Uhr am großen EKO Eingangsbogen der Schönfließwache (TOR2). In einer aktiven Mittagspause ziehen die Metallerinnen und Metaller zur Traditionsbramme am Eisenhüttenstädter Busbahnhof, wo sie ihre Forderungen für eine zukunftsfähige Stahlindustrie an die Politik präsentieren werden. Der IG Metall Roadshow-Informationsstand lädt bis 16.00 Uhr dazu ein, Näheres zum Thema „Stahl ist Zukunft“ zu erfahren. Auch für das leibliche Wohl ist derweil gesorgt.

IG Metall bekennt sich zu Klimazielen

„Die IG Metall und die Stahlindustrie bekennen sich in vollem Umfang zu den Klimazielen. Das erklärte Ziel ist es, bis 2050 eine klimaneutrale Stahlproduktion in Deutschland zu etablieren“, sagt Holger Wachsmann, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostbrandenburg, „Die Bundesregierung hat sich dazu bekannt, die Stahlindustrie zu stärken. Jetzt geht es darum, dieses Bekenntnis auch umzusetzen.“

Werk in Eisenhüttenstadt eines der modernsten

Das Stahlwerk in Eisenhüttenstadt sei jetzt schon eines der modernsten und umweltfreundlichsten der Welt, so Wachsmann: „Die Politik muss daher auch alles tun, um diesen Entwicklungsmotor mit seinen tariflichen Errungenschaften, von denen die Lohn- und Arbeitsbedingungen der ganzen Region profitieren, in der Region zu erhalten.
Wegen des Stahlaktionstages kann es ab 11.30 Uhr auf der Grubenbahnstraße (B112) zu Behinderungen kommen.