Wohin am Wochenende?: Tipps für Eisenhüttenstadt, Beeskow und Frankfurt (Oder)

Akleja spielen am Wochenende bei „Folk im Fluss“ in Frankfurt (Oder).
Gudrun Senger- 30.1.: Abendmusik in der Nikolaikirche Fürstenberg, 19 Uhr, Eintritt frei, Spenden erbeten.
- 30.1.: Elektroabend M.A.t. in der Burg Beeskow, 19 Uhr, 10 €/8 €, Karten über die Burg.
- 30.–31.1.: „Folk im Fluss“ in Frankfurt (Oder) mit Workshops, Konzerten, Sessions.
- 31.1.: Zampern in Schönfließ ab 8.30 Uhr; Kinderfasching Treppeln 15–17 Uhr; Führung Neuzelle 13 Uhr.
- 1.2.: Kindertobetag Messehallen Frankfurt (Oder), 10–18 Uhr, 19 €/9 €; Kunstarchiv Beeskow Rundgänge 11/14 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Wochenende im oft tristen Januar muss nicht langweilig sein. In und um Eisenhüttenstadt ist einiges los. Faschingsfans kommen auf ihre Kosten, genau wie Liebhaber elektronischer oder aber handgemachter Musik.
Museen und das Inselbad haben natürlich ebenfalls geöffnet. Das sind unsere Tipps.
Der 30. Januar, also der Freitag, bietet eine musikalische Zeitreise. In der Nikolaikirche im Eisenhüttenstädter Ortsteil Fürstenberg wird um 19 Uhr die Kleine Abendmusik präsentiert. Es werden Werke der beiden französischen Komponisten Charles-Marie Widor (1844–1937) und Louis Vierne (1870–1937) erklingen, und zwar für einen gemischten Chor und zwei Orgeln. Es tritt auf der Projektchor der Kirchengemeinde Fürstenwalde Süd unter der Leitung von Alex Ilenko. Der Eintritt in die Kirche in der Oderstraße ist frei. Um Spenden wird gebeten.
Elektro-Klänge in der Burg Beeskow
Zum vierten Mal bringt M.A.t. am 30. Januar elektronische Klänge in den Gewölbekeller der Burg Beeskow und verwandelt ihn für einen Abend in ein pulsierendes Tanzstudio. Die vierköpfige Band kombiniert Synthesizer-Sounds mit Videokunst und mischt französischen Elektropop, tanzbare Grooves, House, Disco, Funk und Italo-Pop – teils im authentischen Vinylsound.
So entsteht eine kreative Bühne, auf der Mensch und Maschine sowie Avantgarde und Disco miteinander verschmelzen. Los geht es um 19 Uhr. Der Preis pro Person beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Karten gibt es über die Burg Beeskow.
Folk im Fluss 2026 in Frankfurt (Oder)
Seit nunmehr einem Jahrzehnt stehe die Mitte des Winters in Frankfurt (Oder) unter dem Motto „Folk im Fluss“, heißt es auf der Internetseite des dreitägigen Festivals, hinter dem der Musiker Thomas Strauch steht. Bis 31. Januar finden in der Kulturmanufaktur (KUMA) Konzerte, Workshops und Sessions statt. Das Publikum ist nicht nur zum Zuhören und Zusehen, sondern auch zum Mitsingen und Mittanzen eingeladen.

Fredy Clue aus Schweden ist auch bei „Folk im Fluss“ zu erleben.
Fredy ClueAm 30. Januar sieht das Programm wie folgt aus: Von 16.30 bis 17.30 Uhr gibt es den Workshop Schwedische Tänze. Dozent ist der schwedische Folkmusiker Fredy Clue, der ab 19.30 Uhr auch ein eigenes Konzert geben wird. Clue verbindet traditionelle Musik mit modernen Popelementen.
Ab 21 Uhr betritt die Gruppe Lind die Bühne, da gibt es dann Sinfonischen Wirtshauspop und Folk’n’Roll. Der Eintritt für den Workshop kostet 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, für den Konzertabend werden 20 Euro (ermäßigt 15 und 10 Euro) fällig. Wer dann noch immer Lust auf Musik hat, der kann bei freiem Eintritt die Folksession besuchen, die gegen 22.30 Uhr beginnt und ebenfalls in der Kulturmanufaktur stattfindet.
Im Phoenixx in Eisenhüttenstadt wird es wild
„Wenn der Bass alles zerlegt und die Nacht kein Ende kennt“, so teasern die Betreiber vom Phoenixx-Club in Eisenhüttenstadt die Nacht vom Freitag auf den Samstag an. Am 30. Januar startet dort um 22 Uhr die erste „Abrissnacht“ des Jahres, die nur für 16+ erlaubt ist. Treibende Beats wird es dort bis zum Morgengrauen geben.
Das Line-up sieht wie folgt aus: Strangetekk, Knallmetall vs. Angel Of Death, Rudi vs. KLiNiKREiF, SchiCkzo vs. Dicht, Taktstörer, Rezzistent vs. Omni sowie Cäsar. Bei Eventim gibt es Tickets für 15,75 Euro, auch an der Abendkasse können Kurzentschlossene noch um Einlass bitten.
Zampern und Kinderfasching
Am 31. Januar, also am Samstag, geht es traditionell und bunt los: Der Heimatverein des Eisenhüttenstädter Ortsteils Schönfließ lädt zum Zampern ein. In diesem Jahr steht das bunte Treiben unter dem Motto „In Schönfließ spielt man wilde Sau“. Der Zamper-Spaß startet um 8.30 Uhr.
Im Gasthof Köhler in Treppeln wird am Nachmittag Kinderfasching gefeiert. Von 15 bis 17 Uhr haben die Jüngsten dort das Sagen. Es gibt Musik und einen kleinen Imbiss.

Zampern in Schönfließ in einem früheren Jahr. Am Wochenende wird es in dem Ortsteil von Eisenhüttenstadt wieder bunt.
Jörg HanischWer sich eher für Geschichte und weniger für Fasching interessiert, dem sei das Klostermuseum in Neuzelle ans Herz gelegt. Dort findet am Samstag, 13 Uhr, eine Führung statt. Besucher erleben im Kreuzgang eine Entdeckungsreise in die über 750-jährige Kultur- und Religionsgeschichte dieses Ortes. Erwachsene zahlen 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es unter anderem im Klosterportal.
Museum und Folk im Fluss
Lust auf noch mehr Geschichte? Dann ab ins Museum Utopie und Alltag in der Erich - Weinert - Allee 3 in Eisenhüttenstadt. Dort ist die Dauerausstellung zum DDR-Alltag, aber auch die Sonderausstellung „Fremde Freunde. Völkerfreundschaft zwischen Ideal und Wirklichkeit“ zu sehen. Zu entdecken gibt es viel. Geöffnet ist freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Die Eintrittspreise liegen bei 4, ermäßigt 2 Euro.
In Frankfurt (Oder) geht derweil das Festival „Folk im Fluss“ ins Finale. Der 31. Januar startet in der Kulturmanufaktur um 13 Uhr mit einem Mitbringbrunch bei freiem Eintritt. Um 15 Uhr heißt es dann: „Mit der Tradition ringen“ mit Peggy Luck. Auch dort sind lediglich Spenden erbeten. Ebenfalls um 15 Uhr findet bis etwa 17.30 Uhr ein Folkstanz-Workshop mit Livemusik von Familie Gerstenberg statt (Eintritt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro).
Um 19.30 Uhr beginnt in der KUMA der nächste Konzertabend. Das Duo Akleja ehrt die Natur, Begegnungen und berührende Augenblicke musikalisch. Akleja spielt instrumentale Folkmusik unter anderem auf der Nyckelharpa. Gegen 21 Uhr folgt der Auftritt der Familie Gerstenberg mit Bal Folk.
Der Abend kostet pro Person 20 Euro, ermäßigt 15 und 10 Euro. Eine Folksession bei freiem Eintritt ist zum Abschluss gegen 22.30 Uhr geplant.
Kindertobetag und Kunst
Der 1. Februar wird wild, zumindest für Kinder: In den Frankfurter Messehallen findet nämlich von 10 bis 18 Uhr der 25. Kindertobetag statt. Die Jüngsten dürfen springen, klettern, umherflitzen und ihre Balance sowie Kraft testen. Veranstalter ist das Kinderland Böhm aus Hoyerswerda.
Auf 4.000 Quadratmetern Spielplatzfläche werden etwa 30 Attraktionen die Kinder begeistern. Der Eintritt kostet 19 Euro pro Kind (1 bis 14 Jahre), Eltern zahlen 9 Euro.

Im Kloster Neuzelle gibt es eine Führung durchs Klostermuseum im Kreuzgang.
Janet NeiserRuhiger, aber ebenfalls spannend ist es am 1. Februar in Beeskow. Das Museum Utopie und Alltag besteht nämlich nicht nur aus dem Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, sondern auch aus dem Kunstarchiv am Standort Beeskow. In dem offenen Depot besteht am Sonntag die Möglichkeit für einen Rundgang. Um 11 Uhr und um 14 Uhr können Besucher das breite Spektrum der dort archivierten Schätze entdecken. Um eine vorherige Anmeldung am Tresen der Burg Beeskow oder unter der Telefonnummer 03366 352 727 wird gebeten.
Der Eintritt kostet 9 beziehungsweise 7 Euro. Der Bestand des Museums Utopie und Alltag in Beeskow setzt sich aus 17.000 Werken der bildenden Künste aus 40 Jahren DDR zusammen. Dazu gehören 360 Plastiken, 1500 Gemälde, 1700 Zeichnungen, 330 Grafik-Mappen (mit 4100 Blättern), 8800 originalgrafische Einzelblätter und 550 Fotografien von insgesamt 17.000 Künstlerinnen und Künstlern.
Wer das Wochenende sportlich ausklingen lassen möchte, der kann das Inselbad in Eisenhüttenstadt besuchen, das samstags und sonntags von 9 bis 19 Uhr geöffnet hat.



