A10 Center in Wildau: Beliebtes Geschäft schließt schon Ende Januar 2025

Das A10 Center in Wildau — der Shoppingtempel an der Autobahn musste 2024 viele Schließungen verkraften. Jetzt folgt die Nächste.
Karl Baptist- GameStop schließt Filiale im A10 Center Wildau Ende Januar 2025.
- Manager Frank Kosterka bestätigt Schließung, da GameStop sich aus Deutschland zurückzieht.
- Etwa 500 Mitarbeiter der Spielkette verlieren ihre Jobs.
- Vorweihnachtszeit bietet noch Gelegenheit für Geschenkeinkäufe.
- Weitere GameStop-Filiale in Cottbus betroffen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Jahr 2024 stand für einige große Ketten im Wildauer A10 Center unter keinem guten Stern. Beliebte Modegeschäfte wie Esprit oder s.Oliver haben ihre Ladengeschäfte in dem Einkaufzentrum geschlossen. Aber auch der Heimwerkermarkt Hammer und das Schuhgeschäft Reno mussten weichen, weil die Wirtschaftlichkeit der Handelsketten in Schieflage geraten waren.
Neue Ladenflächen wurden an beliebte Marken wie unter anderem TK Maxx im September und den Mediamarkt mit seiner Eröffnung im Oktober vermietet. Des einen Freud' ist des anderen Leid. Und so wird Ende Januar 2025 der nächste Mieter, die Wildauer Shoppingmall nahe dem Autobahn-Dreieck Spreeau und der Rundfunkstadt Königs Wusterhausen verlassen.
Gamestop im A10 Center Wildau macht dicht
Frank Kosterka, Manager des A10 Center, bedauert auf Anfrage die Geschäftsschließung. „Auch wir haben Ende der letzten Woche parallel zu den Berichterstattungen in der Presse über interne Kanäle von den geplanten Filialschließungen des Konzeptes Gamestop erfahren.“
Er betont jedoch, dass unternehmerische Entscheidungen, wie diese, nicht im Einflussbereich des A10 Centers lägen und sich seinem Kenntnisstand nach, die Marke GameStop komplett aus dem deutschen Markt zurückziehen würde.

GameStop ist gerade bei der jüngeren Generation und bei Konsolenspielern sehr beliebt. Jetzt droht der internationalen Kette samt der Filiale im A10 Center Wildau zu Beginn des neuen Jahres das Aus.
JOE RAEDLE/AFPMit seinen derzeit deutschlandweit 69 Filialen steht das Unternehmen GameStop vor dem Aus. Auch das Geschäft im A10 Center in Wildau wird zum Ende des ersten Monats des neuen Jahres geschlossen werden. „Der Geschäftsbetrieb soll allerdings unseres Wissens nach bis in den Januar hinein fortgeführt werden, sodass A10-Center-Besucher dort auch noch während der Vorweihnachtszeit die Möglichkeit haben, Geschenke für Technik- und Spielbegeisterte zu finden“, sagt Frank Kosterka.
Medienberichten zufolge sollen etwa 500 Menschen ihren Job bei dem Spieleriesen verlieren. Eine aktuelle Mitteilung zu den Schließungen der Filialen des Tannheimer Unternehmens gibt es noch nicht (Stand: 3. Dezember). Auch auf Presseanfragen erhält man keine Reaktion aus der baden-württembergischen Hauptzentrale.
Weitere GameStop-Filialen im Land Brandenburg
GameStop war über viele Jahre eine feste Adresse für Fans von Spielekonsolen und besonderen Merchandisingartikeln wie zum Beispiel von Disney oder Marvel, aber auch für angesagte japanische Animes und Mangas. Auch im A10 Center Wildau war der Laden immer gut besucht. Neben dem Shop in Wildau gibt es im Land Brandenburg noch ein weiteres Geschäft in Cottbus.

