Fahrplanwechsel beim RE1
: Was Pendelnde aus Erkner und Grünheide wissen müssen

Mit dem Fahrplanwechsel der Bahn Mitte Dezember gelten neue RE1-Zeiten ab Erkner und Grünheide. Einige Fahrten nach Berlin werden kürzer. Die Änderungen im Überblick.
Von
Nicole Züge
Erkner/Grünheide
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Ausfall: Ein RE1 der Odeg am Bahnhof Erkner auf dem Weg nach Berlin. Pendler und Reisende müssen sich auf der Strecke erneut auf Einschränkungen einstellen.

Ein RE1 der Odeg am Bahnhof Erkner auf dem Weg nach Berlin. Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember ändern sich einige Verbindungen Richtung Frankfurt (Oder) beziehungsweise Fürstenwalde und Berlin.

Christian Heinig
  • Fahrplanwechsel ab dem 13. Dezember: neue RE1-Zeiten für Erkner und Fangschleuse.
  • Morgens nach Berlin: ab Erkner um 5.09, 5.27, 5.49, danach ab 6 Uhr um Minute 09 und 27.
  • Züge um 6.45 und 7.45 Uhr entfallen – neu um 7.09 und 8.09, Ostbahnhof in 20 Minuten.
  • Ab Fangschleuse ab 5.04, 5.23, 5.44, danach um Minute 04 und 23 – Fahrt 24 bis 26 Minuten.
  • Abends mehr Direktfahrten, neue Zeiten Richtung Fürstenwalde; Stadtbahn-Baustelle endet am 12. Dezember.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Für Pendlerinnen und Pendler aus Erkner und Fangschleuse ändern sich zum Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn ab dem 13. Dezember die Abfahrtszeiten des RE1. Einige morgendliche Verbindungen bleiben fast zur gewohnten Zeit bestehen, andere verschieben sich um mehr als 20 Minuten. Zugleich werden aber auch mehrere Fahrten etwas kürzer.

Und auch bei der Streckenunterbrechung auf der Berliner Stadtbahn soll sich etwas tun: Der Abschluss der derzeitigen Arbeiten auf der Teilstrecke durch die Hauptstadt ist für den 12. Dezember angekündigt.

Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, sollen die Züge laut Deutscher Bahn schon bald wieder über den Ostbahnhof hinaus bis Brandenburg an der Havel und Magdeburg durchfahren.

Neue RE1-Zeiten ab Erkner: Einige Morgenzüge fahren später

Viel wichtiger wird für die meisten Pendelnden aber die Frage sein, wann und wie oft sie nach dem neuen Fahrplan morgens überhaupt in Richtung Arbeitsplatz fahren können. Von Erkner nach Berlin geht es laut neuem Fahrplan frühmorgens um 5.09, 5.27 und 5.49 Uhr los. Ab 6 Uhr fahren die RE1-Direktverbindungen um Minute 09 und 27. Dieses Muster setzt sich bis 20 Uhr fort. Zum Ostbahnhof benötigen die Züge jeweils 20 Minuten.

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Für einen Teil der Pendelnden aus Erkner bleibt die Abfahrt damit fast unverändert. Anders sieht das bei den bisherigen Zügen um 6.45 und 7.45 Uhr aus. Die verschieben sich auf 7.09 und 8.09 Uhr und erreichen den Ostbahnhof künftig um 7.29 und 8.29 Uhr. Wer zu einer festen Zeit bei der Arbeit sein muss, sollte deshalb die passende Verbindung neu auswählen.

Ausfall: Ein RE1 der Odeg am Bahnhof Erkner auf dem Weg nach Berlin

Ein RE1 der Odeg am Bahnhof Erkner auf dem Weg nach Berlin.

Christian Heinig

Ab Bahnhof Fangschleuse starten die durchgehenden Züge nach Berlin morgens um 5.04, 5.23 und 5.44 Uhr, anschließend regelmäßig bis um 20 Uhr um Minute 04 und 23. Die Fahrt zum Ostbahnhof dauert künftig zwischen 24 und 26 Minuten. Bisher benötigen die regulären Tagesverbindungen zum Ostbahnhof 28 beziehungsweise 35 Minuten.

Einzelne Fahrmöglichkeiten werden auch durch den entfallenden Umstieg schneller: Wer bislang beispielsweise um 8.04 Uhr in Fangschleuse einsteigt, muss in Erkner zur S3 wechseln und erreicht den Ostbahnhof um 8.47 Uhr. Künftig bringt ein RE1 Pendelnde zur gleichen Zeit direkt nach Berlin und kommt bereits um 8.29 Uhr an.

RE1 ab Erkner und Fangschleuse: neue Zeiten nach Berlin und Fürstenwalde

Am späteren Abend und nachts fahren die direkten RE1-Züge ab Erkner in Richtung Berlin um 21.10, 22.10, 22.36, 23.10 und 23.45 Uhr sowie nach Mitternacht um 0.10 und 1.10 Uhr. Die entsprechenden Abfahrten in Fangschleuse liegen jeweils 5 Minuten früher.

Auch in Richtung Fürstenwalde gelten neue Zeiten. Im morgendlichen Berufsverkehr fahren die Züge Richtung Fürstenwalde ab Erkner um 6.30 und 6.48 Uhr, danach um 7.04, 7.31 und 7.48 Uhr sowie um 8.12, 8.31 und 8.48 Uhr. Die entsprechenden Abfahrten in Fangschleuse sind um 6.34 und 6.52 Uhr, anschließend um 7.08, 7.35 und 7.52 Uhr sowie um 8.15, 8.35 und 8.52 Uhr.

Im späteren Tagesverlauf starten die Züge Richtung Fürstenwalde und Frankfurt (Oder) in Erkner zwischen 10 und 14 Uhr jeweils um Minute 31 und 48. In Fangschleuse geht es um Minute 35 und 52 los.

RE1-Zusatzfahrten im Feierabendverkehr

Nachmittags fahren zwischen 15 und 19 Uhr jeweils drei RE1 pro Stunde in Richtung Fürstenwalde. Ab Erkner starten sie um 15.06, 15.31 und 15.48 Uhr. Von 16 bis 19 Uhr jeweils um Minute 03, 31 und 48. Ab Fangschleuse gelten die Zeiten 15.10, 15.35 und 15.52 Uhr, anschließend jeweils Minute 07, 35 und 52.

Der südliche Vorplatz des Bahnhofs Fangschleuse ist schon fast fertig. Staudenbeete sind angelegt, Bäume werden in einigen Jahren für Schatten sorgen und auch der Giga-Späti (rechts im Bild) ist fast fertig.

Der südliche Vorplatz des Bahnhofs Fangschleuse. Hier halten künftig auch längere, achtteilige RE1-Züge mit mehr Sitzplätzen.

Nicole Züge

Die späten Abfahrten Richtung Fürstenwalde sind ab Erkner um 22.09, 22.31 und 23.32 Uhr sowie um 0.32 und 1.42 Uhr vorgesehen. Ab Fangschleuse fahren diese Züge um 22.13, 22.35 und 23.36 Uhr sowie um 0.36 und 1.47 Uhr.

RE1-Verstärker sollen voraussichtlich ab Juli 2027 bis Berlin fahren

Bei den zusätzlichen RE1-Zügen Richtung Berlin bleibt Erkner zunächst noch Endstation. Pendelnde können dort zur S3 wechseln. Nach Angaben des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg sollen die Verstärker ab voraussichtlich Juli 2027 nach Berlin durchfahren und damit in der Hauptverkehrszeit insgesamt drei direkte Verbindungen pro Stunde ermöglichen.

Die genannten Zeiten beruhen auf Werktagsabfragen für den neuen Fahrplan. Für Wochenenden und Feiertage können andere Zeiten gelten.