Gigafactory
: Naturschützer gehen gerichtlich gegen das Fällen der Bäume in Freienbrink durch Tesla vor

Nabu und Grüne Liga haben einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) eingereicht.
Von
Joachim Eggers
Grünheide.
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Neuerliche Fällarbeiten auf dem Tesla-Gelände in Freienbrink. Die Naturschutzverbände gehen dagegen gerichtlich vor.

Manja Wilde

Die Brandenburger Landesverbände vom Nabu und der Grünen Liga gehen gerichtlich gegen die neuerlichen Baumfällungen für die Tesla–Gigafactory vor. Wie es in einer Pressemitteilung der Verbände vom Montagabend heißt, haben sie am Montag beim Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) einen gerichtlichen Eilantrag eingereicht.

Er richte sich gegen die vorzeitige Zulassung der Fällung von weiteren 82,8 Hektar Wald auf dem Grundstück bei Freienbrink. Die Naturschutzverbände sprechen von einer „Missachtung diverser artenschutzrechtlicher Vorschriften“. Zudem umfasse diese Rodungsgenehmigung Flächen, die noch nicht einmal Bestandteil des Genehmigungsverfahrens seien, heißt es in der Pressemitteilung.

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