Grundstück
: Wo die Preise rund um Königs Wusterhausen besonders hoch sind

Der Aufwärtstrend im Speckgürtel ist gestoppt. Wie viel sind Grundstücke in Königs Wusterhausen und Umgebung wert?
Von
Maria Häußler
Königs Wusterhausen
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Das Bauen eines Hauses ist im vergangenen Jahr erheblich teurer geworden. Das betrifft Grundstückspreise, Kredite, Material und einzelne Gewerke. (Symbolfoto)

ARCHIV - Zum Themendienst-Bericht vom 14. Februar 2023: Ob das den zuletzt unter Druck geratenen Wohnungsbau wieder anheizt? Im Januar sind die Kreditzinsen leicht gesunken. Foto: Mia Bucher/dpa/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Die Bodenrichtwerte in Königs Wusterhausen und Umgebung sind nur leicht gestiegen. Wer ein Haus bauen will, muss sich auf teurere Kredite und Baukosten einstellen.

Mia Bucher/dpa
  • Grundstückspreise in Dahme-Spreewald steigen leicht, besonders in Königs Wusterhausen (+1,6%).
  • Schönefeld hat mit 389 €/m² die teuersten Grundstücke; Zeuthen folgt mit 410 €/m² trotz Rückgang.
  • In südlichen Gebieten wie Lübben günstiger, teils erhebliche Steigerungen in Unterspreewald (+10,2%).
  • Insgesamt 21% der Bodenrichtwerte gestiegen, 7% gesunken, 72% unverändert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Grundstückspreise im Speckgürtel stiegen lange Zeit immer weiter. Inzwischen lässt sich das für Königs Wusterhausen und Umgebung nicht mehr pauschal sagen. Der Gutachterausschuss hat im Januar über die Bodenrichtwerte im Landkreis Dahme-Spreewald beraten und legt nun neue Zahlen für den Stichtag 1. Januar 2025 vor.

Demnach sind die Bodenrichtwerte für Wohnbauflächen und gemischte Bauflächen in Königs Wusterhausen leicht gestiegen, um 1,6 Prozent. Auch Mittenwalde und Schönefeld verzeichnen einen leichten Aufwärtstrend von 1,5 und 0,5 Prozent.

Teuerstes Pflaster ist Schönefeld

In Schönefeld liegen mit 389 Euro pro Quadratmeter ohnehin die teuersten Grundstücke im Landkreis. Noch teurer ist nur Zeuthen mit 410 Euro pro Quadratmeter, obwohl hier die Bodenrichtwerte in diesem Jahr um 5,2 Prozent gesunken sind. Auch in Wildau (-6,7 Prozent), Schulzendorf (-10,5 Prozent), Bestensee (-6,6 Prozent) und Eichwalde (-12,5 Prozent) sind die Werte in diesem Jahr gesunken.

Die Bodenrichtwerte sind durchschnittliche Werte für den Boden, je nach Lage aufgrund der Kaufpreissammlung. Sie sind nicht nur bei der Immobilien-Wertermittlung für die Banken wichtig, sondern geben allen, vom Sachverständigen bis zum Käufer und Verkäufer, eine Orientierung, was Grund und Boden wert sind.

Der höchste Bodenrichtwert in Dahme-Spreewald liegt in Schönefeld. In unmittelbarer Flughafenumgebung liegt der Wert einer Gewerbefläche bei 1200 Euro pro Quadratmeter. Der Schnitt von 460 Euro pro Quadratmeter für Gewerbeflächen ist dort allerdings gleichgeblieben, genau wie auch in Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Schulzendorf, Wildau und Zeuthen.

Grundstückspreise in Lübben, Luckau und Unterspreewald

Im Süden des Landkreises sind die Grundstückspreise auf einem deutlich niedrigeren Niveau. In Lübben liegen sie bei 109 Euro pro Quadratmeter. In Märkische Heide sind es nur 26 Euro pro Quadratmeter, in Unterspreewald 34 Euro, in Luckau 29 Euro, in Heideblick 16 Euro und in Lieberose und Oberspreewald 22 Euro pro Quadratmeter. Allerdings steigen hier die Bodenrichtwerte auch noch: In Lieberose/Oberspreewald um 18,2 Prozent, in Unterspreewald um 10,2 Prozent und in Luckau um 9,4 Prozent, während in Lübben die Werte mit einer 0,7 Prozent Steigerung fast gleich bleiben.

Insgesamt sind 21 Prozent der Bodenrichtwerte in Dahme-Spreewald gestiegen und sieben Prozent gesunken. 72 Prozent blieben unverändert. Damit ist nur noch ein leichter Aufwärtstrend zu verzeichnen.