Immobilien bei Berlin: Das kostet Bauland rund um Königs Wusterhausen

Wo sind die Preise für Baugrundstücke rund um Königs Wusterhausen noch günstig?
Patrick Pleul/dpa- Grundstückspreise in Königs Wusterhausen und Umgebung sind hoch.
- In Schönefeld kostet der Quadratmeter 632 Euro, in Wildau 469 Euro.
- Eichwalde und Zeuthen folgen mit 442 und 437 Euro pro Quadratmeter.
- Bestensee und Mittenwalde bieten günstigere Preise: 344 und 197 Euro.
- Waltersdorf ist am günstigsten mit 127 Euro pro Quadratmeter.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Häuser und Bauland im Berliner Speckgürtel sind gefragt: Die Preise stiegen lange Zeit rasant, bis zu einem Preissturz 2023. Nun liegen neue Zahlen vor. Wie haben sich die Preise für Bauland in Königs Wusterhausen, Wildau, Zeuthen, Eichwalde, Schönefeld und Schulzendorf entwickelt?
Das Portal „aktuelle-grundstückspreise.de“ zeigt die Entwicklungen auf der Basis von Angebotspreisen. Zu beachten sei, dass die berechneten Durchschnittspreise vor allem in ländlichen Gebieten stark von den tatsächlichen Transaktionspreisen und den örtlichen Bodenrichtwerten abweichen. Die Zahlen können dennoch eine erste Orientierung darüber bieten, wo Grundstücke und Häuser noch bezahlbar sind.
Höchste Preise in Schönefeld
In Königs Wusterhausen sind Grundstücke relativ teuer: 368 Euro kostet der Quadratmeter durchschnittlich. Zum Vergleich: Deutschlandweit liegt der Wert bei 256 Euro pro Quadratmeter, wobei dieser Wert deutlich sinkt, wenn das Grundstück größer ist. In KW ist das seltener der Fall. 551 Grundstücke wurden in den letzten zwei Jahren in die Auswertung zu Königs Wusterhausen mit einbezogen.
In Schönefeld sind die Grundstückspreise laut der Plattform die teuersten im Landkreis Dahme-Spreewald: Satte 632 Euro kostet der Quadratmeter in der Nähe des Flughafens BER. Auf Sicht von drei Jahren ist der Quadratmeterpreis dort um 5,2 Prozent gestiegen. Der Wert innerhalb von zwei Jahren basiert auf 104 Grundstücken.
Wildau hinter Schönefeld auf Platz zwei in LDS
Auch Wildau ist ein besonders teures Pflaster. 469 Euro werden hier pro Quadratmeter fällig. Damit belegt die Hochschulstadt den zweiten Platz in Dahme-Spreewald. Es folgen auf dem dritten und vierten Platz Eichwalde, das direkt an Berlin angrenzt, mit durchschnittlichen 442 Euro und Zeuthen mit 437 Euro. Und das, obwohl Eichwalde wegen des Preissturzes 2023 insgesamt nur einen leichten Anstieg von 0,5 Prozent in den letzten drei Jahren verzeichnet.
Schulzendorf liegt mit einem durchschnittlichen Preis von 392 Euro pro Quadratmeter ebenfalls über dem von Königs Wusterhausen. Dort ist der Wert von Bauland gestiegen: um 2,1 Prozent in den letzten zwölf Monaten und um 4,7 Prozent in den letzten drei Jahren.
An zwei Orten rund um KW ist Bauland besonders günstig
In Bestensee liegen die Kosten mit 344 Euro pro Quadratmeter fast 100 Euro unter diesem Niveau. Besonders günstige Preise finden Käufer rund um Königs Wusterhausen in zwei Orten: Mittenwalde mit 197 Euro oder Waltersdorf mit 127 Euro.
In manchen Orten sind in den vergangenen Monaten real nur vergleichsweise wenige Baugrundstücke verkauft worden, womit die Datengrundlage zur Durchschnittsermittlung dort etwas schmaler ist. Zudem richten sich aufgerufene Preise immer auch nach der Lage des Grundstücks.


