Infrastruktur: Nächste Runde für neue Wohnhäuser

Brandenburgische Straße 87: Das kommunale Mietshaus soll saniert und ausgebaut werden.
Annette Herold/MOZZustimmung fand unter anderem eine Forderung von Anwohnern, die Lärmschutzwand vier Meter hoch und länger als zunächst geplant zu bauen. Abgelehnt wurde dagegen der Vorschlag von Grünen und Linken, mehr Mehrfamilienhäuser dort zu bauen und die Hälfte der nicht für die Sportanlagen genutzten Flächen als Grünfläche zu gestalten.
An Fahrt gewinnen kann nach der Sitzung ein weiteres Wohnungsbauvorhaben: Die Sanierung des kommunalen Mietshauses in der Brandenburgischen Straße 87. Die Gemeinde will die vier Wohnungen darin herrichten — drei sind vermietet — und ins Dachgeschoss drei Zweiraumwohnungen einbauen lassen, wie Bürgermeister Ralf Steinbrück (SPD) berichtete. Die Gemeinde will 860 000 Euro investieren.
In der Debatte sprach sich Martin Berlin aus der CDU/FDP–Fraktion dafür aus, einen Teil der Wohnungen Menschen vorzubehalten, die mit ihren Einkommen knapp über den Bemessungsgrenzen für einen Wohnberechtigungsschein liegen. Mathias Papendieck (SPD) entgegnete, es gebe in Schöneiche mehr als 70 Wohnungssuchende mit Berechtigungsschein. Diese müssten zuerst berücksichtigt werden.
Bürgermeister Steinbrück verwies darauf, dass kommunale Wohnungen in Schöneiche vom Wohnungsvergabeausschuss vergeben werden. Der Wohnberechtigungsschein sei dabei nicht das einzige Kriterium.