RE1 in Brandenburg: Fahrplanwechsel – wann der Zug in Fürstenwalde und Erkner fährt

Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs in Ostbrandenburg: der RE1, hier bei Jacobsdorf.
dpa/Patrick PleulGerade erst haben die vielen Pendler in Ostbrandenburg wieder eine Durststrecke hinter sich: Wegen Arbeiten am Bahnhof Fangschleuse war der Regionalexpress 1 unterbrochen, und zwar gleich auf der gesamten Strecke zwischen Berlin-Ostbahnhof. Schienenersatzverkehr zwischen Erkner und Fürstenwalde war wieder einmal angesagt.
Wenn es zum alljährlichen Fahrplanwechsel kommt, wie dieses Jahr am 10. Dezember, bringt er oft geringfügige Verschiebungen in den Abfahrtszeiten an den Bahnhöfen mit sich – der eine Zug fährt zwei Minuten später, der andere eine Minute früher. Für Pendler, die um Anschlüsse zittern, zählt mitunter jede Sekunde. Wie ist es dieses Mal? Und wie geht es mit dem vor Jahresfrist eingeführten 20-Minuten-Takt weiter?
Unveränderte Abfahrtszeiten
Wie der Betreiber der Linie, die Odeg, mitteilt, müssen sich die Fahrgäste in diesem Punkt nicht umgewöhnen: „Der Fahrplan der Linie RE1 wird sich zum Fahrplanwechsel im Dezember nicht ändern. Die bestehenden Abfahrtszeiten bleiben unverändert“, informiert Swantje Mielke von der Unternehmenskommunikation. Der 20-Minuten-Takt habe sich als positiv erwiesen, er werde beibehalten, trotz erneuter Baumaßnahmen auf der Strecke. „Allerdings kann es aufgrund von Baumaßnahmen der DB Netz AG zeitweise zu Einschränkungen kommen.“
Richtig dicke für Pendler kommt es voraussichtlich ab Mai 2024. Dann soll der lange geplante Umbau des Bahnhofs Berlin-Köpenick zu einem Regionalbahnhof beginnen. „In dieser Zeit wird die Anzahl der Züge pro Stunde zwischen Erkner und Berlin-Ostbahnhof von drei auf zwei reduziert“, schreibt Swantje Mielke. „Dies könnte zu leichten Einschränkungen führen, die wir jedoch bestmöglich kommunizieren werden.“
Die Unpünktlichkeit auf der Linie hat es zwischenzeitlich schon in den Landtag geschafft. Die Odeg setze „alles daran, alles daran, einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen und die Erwartungen unserer Fahrgäste zu erfüllen“, schreibt die Sprecherin.


