Spenden
: Hospiz Woltersdorf freut sich über geschenkte Pfandbons im Edeka-Markt in Erkner

Seit Kurzem hängt neben dem Pfandautomaten im Edeka-Markt in der Ladestraße Erkner eine Spendenbox für Pfandbons. Das Hospiz in Woltersdorf setzt die Mittel für die Begleitung Sterbender und ihrer Angehöriger ein.
Von
Kerstin Ewald
Erkner
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Aktion fürs Woltersdorfer Hospiz: "Tante Emma", Edeka Maskottchen, wirft Pfandbons in die neue Sammelbox ein. Mit: Stefanie Micklitza (l.), Pflegedienstleiterin im Hospiz, und Christopher Große, Marktleiter Edeka

Kerstin Ewald

Die Spendenaktion für das Woltersdorfer Hospiz hat eben begonnen und soll dauerhaft laufen, wie Edeka-Marktleiter Christopher Große mitteilt. Seit kurzem hängt die fröhlich gestaltete Box in einem der Eingangsbereiche bei Edeka in der Ladestraße Erkner. Hilfsbereite Kunden können dort Pfandbons einwerfen.

Kunsttherapie, Musiktherapie, Tier gestützte Begleitung, das alles wollen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im noch relativ jungen Hospiz Woltersdorf ihren Gästen bieten – zusätzlich zur Pflege und zur guten medizinischen Betreuung. Die meisten der Hospiz-Gäste haben nicht mehr viel Zeit zu leben. Die Woltersdorfer Einrichtung bietet ihnen liebevolle Sterbebegleitung in Würde an.

Angebote helfen Sterbenden

Die besonderen Angebote könnten vielen Sterbenden helfen, ins Gespräch zu kommen und Gefühle zu verarbeiten. So komme zum Beispiel einmal in der Woche eine ausgebildete Therapeutin mit zwei Labrador-Hunden ins Haus. Ein Extra seien auch die Angebote für Angehörige.

„95 Prozent unserer Kosten können wir über die Kranken- und Pflegekassen tragen“, sagte Stefanie Micklitza, Pflegedienstleiterin im Hospiz. Sie war mit ihrer Kollegin Angelika Odening vom Hospiz zur Einweihung der Spendenbox gekommen. Die fehlenden fünf Prozent sowie die Extras zum Wohlfühlen müssten frei finanziert werden.

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