Brandanschlag in Berlin
: Stromausfall beendet – das ist der aktuelle Stand

UPDATE 20.15 Uhr: Nach fast 60 Stunden ist der großflächige Stromausfall in Berlin beendet. Alle Informationen zum aktuellen Stand.
Von
Dennis Lloyd Brätsch,
Christian Heinig
Berlin
Jetzt in der App anhören
Stromausfall im Berliner Südosten: 10.09.2025, Berlin: Mitarbeiter des deutschen roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerks stehen an einer Anlaufstelle für die Bevölkerung beim Stromausfall in Adlershof. Foto: Britta Pedersen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Stromausfall in Berlin: Mitarbeiter des deutschen roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerks stehen an einer Anlaufstelle für die Bevölkerung in Adlershof.

Britta Pedersen/dpa
  • Stromausfall im Südosten Berlins: 50.000 Menschen in Johannisthal betroffen.
  • S-Bahn-Linien S8, S85, S9, S45, S46 und S47 mit Ausfällen und Verspätungen.
  • Straßenbahnen und Ampeln außer Betrieb – erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr.
  • Ursache: Brand an zwei Strommasten, Feuer gelöscht, Ursache noch unklar.
  • Tiergartentunnel bis Nachmittag gesperrt, nach Sperrung am Montag erneut betroffen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der großflächige Stromausfall in Berlin nach einem linksextremistischen Brandanschlag ist beendet. Nach rund 60 Stunden sind alle Kunden im Südosten der Hauptstadt am Donnerstagabend (11. September) wieder versorgt, wie der Netzbetreiber Stromnetz mitteilte. Am Morgen waren noch rund 13.700 Kunden im Bezirk Treptow-Köpenick von dem Blackout betroffen.

Nach Angaben der BVG wurde kurz nach Rückkehr des Stroms der Straßenbahnverkehr wieder aufgenommen. Seit etwa 17.00 Uhr könnten die Linien M17 und 63 demnach wieder auf der kompletten Strecke unterwegs sein.

Nach Angaben von Stromnetz wurde in den vergangenen zwei Tagen eine Zwischenlösung errichtet: Eine Verbindung zweier Leitungen nahe der durch den Brand beschädigten Strommasten. Auch Feuerwehr, Polizei und Technisches Hilfswerk sowie der Bezirk Treptow-Köpenick waren im Einsatz.

Mittwochnachmittag erhielten über eine Zwischenlösung weitere rund 6.000 Haushalte wieder Strom. Diese Verbindungsleitung fiel allerdings schnell wieder aus und wurde erst am Donnerstagmorgen wieder aufgebaut.

Stromausfall dauerte länger als der „Blackout“ 2019 in Köpenick

Kurz nach Beginn des großflächigen Stromausfalls war noch unklar, wie lang die Schadensbehebung andauern wird. In Berlin komme es immer wieder zu Stromausfällen, allerdings von kleinerem Ausmaß. „Diese Dimension ist die absolute Ausnahme“, sagte ein Sprecher von Stromnetz Berlin am Dienstag.

Vergleichbar sei der Fall mit einer Störung 2019 in Köpenick, sagte er. Damals war ein Kabel bei Bauarbeiten in der Salvador-Allende-Straße beschädigt worden. Der Stromausfall traf mehr als 30.000 Haushalte und 2.000 Gewerbebetriebe und dauerte rund 30 Stunden.

Der aktuelle Stromausfall rund um den Stadtteil Adlershof im Südosten Berlins bei anfangs 50.000 Haushalten und Firmen begann am frühen Dienstagmorgen und dauerte am Mittwoch damit bereits länger als der große Stromausfall 2019 in Köpenick, als 30 Stunden lang mehr als 30.000 Haushalte betroffen waren.

Die Wiederversorgung für alle betroffenen Kunden werde im schlechtesten Fall im Laufe des Donnerstags erfolgen, teilte ein Sprecher von Stromnetz Berlin am Dienstagabend mit. „Zur Not-Reparatur sind umfangreiche Tiefbauarbeiten und Kabelmontagen notwendig. Im Laufe des Mittwochs werden die Voraussetzungen für die Kabelmontagearbeiten geschaffen“, hieß es.

Der großflächige Stromausfall im Südosten Berlins ist nach Angaben des Netzbetreibers schon jetzt der längste derartige Störfall seit mindestens 25 Jahren in der Hauptstadt. Dies sagte Pressesprecher Henrik Beuster der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Für uns ist das eine neue Qualität. Wir haben einen solchen Anschlag, so einen Brand, als Unternehmen in der Form noch nicht erlebt“, so der Sprecher.

Hatten die Täter Insiderwissen zur Stromversorgung?

Der Berliner SPD-Innenpolitiker Martin Matz sagte, für eine solche Tat sei Spezialwissen nötig. „Wenn man sieht, wo diese Strommasten in Johannisthal stehen oder gestanden haben, dass die etwas mit der Stromversorgung in Adlershof zu tun haben, ist nicht so völlig einsichtig“, sagte Matz im RBB-Inforadio. „Mindestens stellt sich die Frage, ob möglicherweise Insider-Informationen oder Informationen, wie man so was genau macht, weitergegeben worden sind.“ Allerdings gibt es immer wieder Berichte, dass Pläne zur Stromversorgung von Metropolen etwa durch Cyberangriffe von Hackern gestohlen werden können.

Nach Einschätzung der Berliner Grünen sollte der Stromausfall ein „Alarmsignal“ sein. „Unsere kritische Infrastruktur ist nicht ausreichend vorbereitet“, sagte die Sprecherin für Sicherheitspolitik, Gollaleh Ahmadi. Berlin sei weder auf solche technischen Störungen noch auf politisch motivierte Angriffe von innen wie von außen ausreichend eingestellt. „Man muss sich fragen, was passiert, wenn nicht nur ein Stadtteil, sondern mehrere Bezirke oder gar die gesamte Stadt lahmgelegt werden, etwa durch Cyberangriffe“.

Der Grünen-Innenpolitiker Vasili Franco kritisierte: „Es darf nicht sein, dass kritische Infrastruktur alleine durch das Lahmlegen eines Kabels kollabiert.“ Bestimmte Stellen der Stromversorgung müssten besser gesichert werden. In der Lagebewältigung habe es große Probleme gegeben. „Krisenstäbe wurden spät eingerichtet, die Katastrophenschutzdatenbank des Landes fiel aus und es gab vielerorts Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den beteiligten Stellen.“

Bundesinnenminister Dobrindt spricht von gezielter Attacke

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat den vermutlich linksextremistischen Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin-Adlershof als gezielte und gründlich geplante Tat eingeordnet. Es sei auffällig, „dass gezielt offensichtlich diese Verteilerstationen ausgesucht worden sind und nicht willkürlich“, sagte Dobrindt. „Das heißt, man hat sich darauf vorbereiten müssen, man hat Analysen erstellen müssen, an welcher Stelle man das Netz hier attackieren will, um einen möglichst großen Schaden auszuüben.“

Dobrindt sagte weiter, die Polizei könne aktuell noch nicht sicher sagen, ob das im Internet veröffentlichte Bekennerschreiben tatsächlich von den Tätern stamme. Klar sei aber, man habe es hier ganz offensichtlich mit einer Gruppe zu tun, „die die Bereitschaft hat, gegen unsere Gesellschaft auch gewaltsam vorzugehen“.

Mobilfunknetz war nur eingeschränkt verfügbar

Weil das Handynetz durch den fehlenden Strom schwächer und teilweise gar nicht mehr vorhanden war, konnte nur eingeschränkt telefoniert werden. Das betraf aber nicht speziell die Notrufnummern 112 und 110, sondern alle Telefonverbindungen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Ohne Mobilfunknetz könne man nicht mehr telefonieren. Die Mobilfunkmasten auf Häusern werden über das normale Stromnetz betrieben, haben aber für Notfälle auch Akkus, die eine Zeit lang reichen.

Am Dienstag warnten Polizei und Feuerwehr davor, dass die Notrufnummern 110 und 112 aufgrund des Stromausfalls nicht erreichbar sein könnten. Dazu wurde auch über das Modulare Warnsystem MoWas eine Meldung über gängige Warnapps wie zum Beispiel NINA an die Betroffenen geschickt. In dringenden Notfällen sollte man sich daher auch direkt an die nächstgelegene Polizeidienststelle oder Feuerwache wenden.

Wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr auf Nachfrage mitteilte, waren dazu auch die Freiwilligen Feuerwehren in dem betroffenen Gebiet zur „Wachbesetzung“ alarmiert, heißt, im Notfall wären die Wachen mit Personal ausgestattet. „Außerdem wurden Anlaufstellen, bei denen Sie Informationen und Hilfsangeboten erhalten können, eingerichtet“, teilte die Berliner Feuerwehr mit. Lautsprecherwagen sollen per Durchsage ebenfalls darüber Informieren.

Die Feuerwehr hatte zudem am Dienstag vier sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme aufgestellt, an denen betroffene Anwohner etwa ihr Handy aufladen können und Informationen erhalten. Nachts wurde auch vom Technischen Hilfswerk (THW) Beleuchtung an einem Bahnhof und Notstrom an Anlaufstellen zur Verfügung gestellt.

Bei der Polizei gehen derweil die Ermittlungen zu den Hintergründen des Brandanschlags weiter. Das Landeskriminalamt (LKA) prüft ein Bekennerschreiben, das auf der linksradikalen Internetseite „Indymedia“ veröffentlicht wurde.

Bürgermeister und Innensenatorin verurteilen Anschlag

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat den Brandanschlag auf Strommasten und Kabel verurteilt. „Der Stromausfall im Südosten unserer Stadt ist die Folge eines gefährlichen Anschlags, der sich unmittelbar gegen die Berlinerinnen und Berliner richtet“, erklärte der CDU-Politiker. „Mit diesem Angriff auf unsere Strominfrastruktur wurden bewusst Menschenleben und die Sicherheit unserer Stadt gefährdet.“ Er habe volles Vertrauen in die Arbeit der Polizei und Ermittlungsbehörden, so Wegner. „Berlin lässt sich nicht einschüchtern.“

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hat den Brandanschlag auf Strommasten und Kabel im Südosten der Stadt als Respektlosigkeit anderen Menschen gegenüber bezeichnet. „Ich verurteile das aufs Schärfste, dass man so respektlos mit Leben anderer umgeht“, sagte Spranger. „Es geht hier auch um Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Wir haben Menschen, die sind darauf angewiesen, dass ihnen jeden Tag Hilfe zukommt.

Infolge des Anschlags und des Stromausfalls mussten mehrere Menschen von Pflegeheimen in Krankenhäuser verlegt werden, um ihre Beatmung sicherzustellen. „Das dürfen wir auch als Gesellschaft nicht dulden“, sagte Spranger. An die mutmaßlichen Täter gerichtet sagte sie: „Wir kriegen euch!“

Ausdrücklich dankte der Regierende Bürgermeister den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten sowie den Beschäftigten des Stromnetzes Berlin. „Sie arbeiten mit aller Kraft daran, die Versorgung wiederherzustellen und die Menschen in den betroffenen Bezirken zu unterstützen.“

Bekennerschreiben auf Indymedia aufgetaucht

Nach dem Brandanschlag am Dienstagmorgen ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Es wurde gegen 14.20 Uhr auf der linksextremistischen Plattform Indymedia publiziert. Laut dem Bekennerschreiben galt die Attacke der Stromversorgung vom „Technologiepark in Adlershof“.

Die Autoren schreiben darin unter anderem: „Den technologischen Angriff sabotieren - dem militärisch-industriellen Komplex den Saft abdrehen.“ Im Technologiepark seien laut dem Schreiben Firmen und Forschung aus den Bereichen IT, Robotik, Bio- & Nanotech, Raumfahrt, KI, Sicherheits- und Rüstungsindustrie vertreten. Ihnen wird vorgeworfen, „Kompliz:innen der Waffenindustrie“ zu sein.

„Zwei 110KV Strommasten in der Königsheide in Johannisthal wurden durch Brandstiftung der Saft abgedreht und damit ein Blackout im Technologiepark verursacht“, hieß es in dem Text. Unterzeichnet wurde das Schreiben mit: „Einige Anarchist:innen“.

Polizei prüft Schreiben – bislang kein Tesla-Bezug

Die vom Stromausfall betroffenen Anwohner wurden von den Autoren um Nachsicht gebeten. Die Polizei prüft das Schreiben aktuell, hält es jedoch für authentisch. Polizei und Staatsanwaltschaft teilten dazu am Mittwoch aber keine neuen Erkenntnisse mit. Die Behörden hatten mit Blick auf den Brandschlag auch einen möglichen Bezug zur Tesla-Fabrik in Grünheide nicht ausgeschlossen. Konkrete Hinweise dazu gebe es aber bislang nicht, hieß es von einer Sprecherin gegenüber MOZ.de.

In der Vergangenheit hatte es bereits mehrfach Sabotage-Akte im Zusammenhang mit dem US-Unternehmen gegeben. Zudem hatte Tesla erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben, in Köpenick ein Entwicklungszentrum ansiedeln zu wollen.

Technologiepark-Betreiber reagieren auf Brandanschlag

Die Betreiber des Technologieparks Adlershof haben mit Empörung auf den Brandanschlag auf die Stromversorgung im Berliner Südosten reagiert. „Wir verurteilen Anschläge auf die Energieinfrastruktur aufs Schärfste, da solche Anschläge immer Menschenleben in Gefahr bringen“, erklärte der Geschäftsführer der WISTA Management GmbH, Roland Sillmann.

„Mit dem Technologiepark Adlershof ist auch einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte der Hauptstadt mit über 1.300 Unternehmen und Forschungseinrichtungen vom Stromausfall seit den frühen Morgenstunden betroffen.“ Die Infrastruktur der Unternehmen und Einrichtungen am Standort sei unterschiedlich organisiert, daher seien sie in unterschiedlichem Ausmaß betroffen.

Es seien alle Maßnahmen ergriffen worden, um die Arbeitsfähigkeit unter den gegebenen Umständen so weit möglich sicherzustellen. Manche Firmen hätten Bürotätigkeiten an andere Standorte verlagert. Andere seien zum Beispiel mit Notstromaggregaten auf derartige Fälle vorbereitet.

Brandanschlag auf Berliner Stromversorgung?

50.000 Stromkunden, vor allem Haushalte und auch Firmen waren seit der Nacht von dem Stromausfall betroffen. Der Alarm zu dem Brand ging um 3.30 Uhr in der Leitstelle der Berliner Feuerwehr ein. Das Feuer zerstörte mehrere dicke Starkstromleitungen am Fuß von zwei Masten am Königsheideweg im Bezirk Treptow-Köpenick nahe einem Wohnviertel mit Einfamilienhäusern und viel Grün. Auch die S-Bahn und Straßenbahnen waren von dem Stromausfall betroffen und fuhren deshalb zeitweise nicht. Ampeln fielen ebenfalls aus, wie die Verkehrsinformationszentrale mitteilte.

Betroffen von dem Stromausfall sind auch die Stadtteile Niederschöneweide, Köpenick, Altglienicke, Grünau, Adlershof, Splindersfeld und Johannesthal. Die Polizei hat den Brandort am Königsheideweg weiträumig abgesperrt. Kriminaltechniker und Ermittler des Landeskriminalamtes waren bis in die Abendstunden vor Ort im Einsatz. Wie die Behörde am Dienstag über X (Twitter) mitteilte, gehen die Ermittler derzeit von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Nach dem Brand liegen mehrere Stromkabel frei, deren Isolierung geschmolzen ist. Offensichtlich haben die Täter zusätzlich eine Kette um die Kabel gelegt, um einen Kurzschluss zu verursachen.

Nach dem Brand liegen mehrere Stromkabel frei, deren Isolierung geschmolzen ist. Offensichtlich haben die Täter zusätzlich eine Kette um die Kabel gelegt, um einen Kurzschluss zu verursachen.

John Boutin

Nach dem Brand liegen an dem betroffenen Strommast mehrere Kabel frei. Ihre Isolierung ist durch das Feuer geschmolzen. Zwischen den Kabeln haben die Täter offenbar eine Kette gehängt, vermutlich, um einen Kurzschluss zu verursachen.

Stromausfall sorgt für Probleme im Nahverkehr

Die S-Bahn Berlin teilte am Dienstag zunächst mit, wegen des Ausfalls der Energieversorgung im Bereich Schöneweide könne es zu Verspätungen und Ausfällen kommen. Genannt wurden die Linien S8, S85, S9, S45, S46 und S47. Nach Angaben der S-Bahn rollten die Züge im Laufe des Nachmittags wieder. Einrichtungen in den Bahnhöfen seien jedoch noch betroffen: Lautsprecheransagen, Anzeigen und Fahrkartenautomaten. Auch die Bahnhofsbeleuchtung. Das THW musste deshalb in der Nacht auch die Bahnhöfe ausleuchten.

In dem betroffenen Gebiet fahren keine Straßenbahnen. Laut der BVG sind davon unter anderem die Tramlinien M17 und 63 betroffen. Ein „Basisangebot mit Ersatzbussen“ sei organisiert worden, so einer BVG-Sprecher. Mehrere Straßenbahnen, die in stromlosen Abschnitten liegen geblieben waren, wurden im Laufe des Tages dem Sprecher zufolge aus dem betroffenen Gebiet abgeschleppt.

Aufgrund des fehlenden Stroms haben Supermärkte und andere Verkaufseinrichtungen geschlossen, wie ein Reporter vor Ort berichtet. In einer Pflegeeinrichtung in der Semmelweisstraße löste der Stromausfall einen Feuerwehreinsatz aus. Mehrere Menschen mussten in Krankenhäuser verlegt werden, da die Beatmungsgeräte ausfielen.

Angriffe auf kritische Infrastruktur keine Seltenheit

Es ist nicht der erste Angriff auf kritische Infrastruktur. Am 5. März 2024 hatte es einen ähnlichen Brand in Steinfurt, einem Ortsteil der Gemeinde Gosen-Neu Zittau (Landkreis Oder-Spree) gegeben. Damals bekannte sich die als linksextremistisch eingestufte „Vulkangruppe“ zu dem Brand, der offenbar der Tesla-Gigafactory galt und hunderte Menschen betraf.

Am 12. Februar dieses Jahres hatte es in der Wuhlheide in Berlin bereits einen Brandanschlag auf die Stromversorgung der Deutschen Bahn gegeben. Wenig später tauchte dazu ein Bekennerschreiben im Internet auf, welches die Polizei als authentisch eingestuft hat. Auch hier gab es einen Tesla-Bezug.