Protest gegen Tesla Grünheide: Bilanz der Polizei - 16 Festnahmen, 21 verletzte Beamte

Die Polizei hält Aktivisten davon ab, näher an die Tesla-Fabrik zu gelangen.
Dennis Lloyd BrätschNach dem Versuch von Aktivisten, im Rahmen einer Protest-Aktion am Freitag (10.5.) auf das Tesla-Gelände in Grünheide zu stürmen, hat die Polizei am Abend offiziell Bilanz gezogen. Im Zuge der polizeilichen Einsatzmaßnahmen seien mit Stand von 19 Uhr bislang 16 Personen in Gewahrsam genommen worden, teilte das Polizeipräsidium in Potsdam mit.
„Es erfolgten Anzeigenaufnahmen, unter anderem wegen Widerstandshandlungen, Landfriedensbruch, Sachbeschädigung, Verstößen gegen das Versammlungsgesetz sowie Hausfriedensbruch", heißt es in der Mitteilung.
21 Polizisten verletzt
Die Polizei spricht von mehreren verletzten Personen. Darunter befänden sich 21 Einsatzkräfte der Polizei. Die polizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen würden andauern.
Laut Mitteilung habe nur durch den Einsatz einer Vielzahl polizeilicher Einsatzkräfte sowie "unter Anwendung von Zwangsmaßnahmen" verhindern werden können, dass die Personen auf das Fabrikgelände von Tesla gelangten.
RE1 zwischen Erkner und Fürstenwalde fährt wieder
Die Polizei äußerte sich auch zu den Einschränkungen im Bahnverkehr auf der Strecke des RE1 zwischen Fürstenwalde und Erkner. Diese seien mittlerweile aufgehoben worden.
Neuigkeiten gibt es auch zur Anschlussstelle Freienbrink an der A10, die wegen der geplanten Versammlung gesperrt war. Die Sperrung ist zunächst bis voraussichtlich 8 Uhr am Samstag (11.5) wieder freigegeben, heißt es. Noch bis Sonntag (12.5.) sollen weitere Aktionen rund um das Tesla-Werk in Grünheide folgen, darunter auch eine weitere Demonstration.


