Tesla in Grünheide
: Behälter mit unbekannter Substanz nahe Gigafactory entdeckt

Die Suche nach Kampfmitteln im Wald unweit der einzigen europäischen Tesla-Autofabrik hat nicht nur eine Weltkriegsbombe zutage gebracht. Es gibt eine neue Entdeckung.
Von
dpa
Grünheide
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Der Schriftzug „Tesla“ steht an der Fassade eines Gebäudes der Tesla Gigafactory. Im Vordergrund ist die mit Gras bewachsene Böschung der Straße L38 zu sehen. Gemeindevertreter von Grünheide hatten am Donnerstagabend einen Bebauungsplan beschlossen, der den Weg für eine Erweiterung des Tesla-Werkes freimacht. Der Autohersteller will sein Gelände um einen Güterbahnhof und Logistikflächen vergrößern. (zu dpa: «Naturschutzbund prüft noch Klage gegen Plan zur Tesla-Erweiterung») +++ dpa-Bildfunk +++

Der Schriftzug „Tesla“ steht an der Fassade eines Gebäudes der Tesla Gigafactory in Grünheide.

picture alliance/dpa/Soeren Stache

Bei der Suche nach Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg haben Experten im Wald nahe der Elektroautofabrik von Tesla in Grünheide einen neuen Fund gemacht. Dort wurden nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Behälter mit einer unbekannten chemischen Substanz gefunden.

Die Räumung an der Fundstelle wurde eingestellt, die Fundstelle verschlossen. Eine Gefahr soll demnach von den Behältern nicht ausgehen.

Tesla in Grünheide – Innenministerium bestätigt Fund

Das Brandenburger Innenministerium bestätigte die Informationen auf Anfrage. Am vergangenen Samstag war eine 250 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe des Tesla-Werks wenige Tage nach dem Fund kontrolliert gesprengt worden. In dem Waldstück protestieren Umweltaktivisten seit Ende Februar mit Baumhäusern und Zelten gegen eine Erweiterung des Tesla-Geländes für den Bau eines Güterbahnhofs.

TACH TESLA
Freitag um 13.00 Uhr
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