Tesla stellt Roadster vor
: Wird das „Düsen“-Auto auch in Grünheide gebaut?

Der E-Autobauer Tesla hat seinen neuen Roadster vorgestellt, samt Flugshow mit Düsenantrieb. Könnte das Auto auch in Grünheide (Brandenburg) gebaut werden?
Von
Christian Heinig
Grünheide
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US-AUTOMOBILE-TESLA-MUSK: A grab taken on October 16, 2026 from a live feed released by Tesla shows the company unveiling on October 15 its next-generation Roadster electric car in McGregor, Texas, United States. (Photo by Tesla / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO /  TESLA" - HANDOUT - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS

Space X trifft Tesla: den neuen Roadster soll es mit Raketendüsen geben. Wird er auch in der „Giga Berlin“ in Grünheide gebaut?

Tesla/AFP
  • Tesla präsentiert den neuen Roadster mit „Rocket“-Version und Düsenantrieb.
  • Kurze Flüge sind vorgesehen – Zulassung im Straßenverkehr bleibt unklar.
  • Produktion soll 2028 starten, ein Standort wurde nicht genannt.
  • Ein Manager nannte Austin in Texas als geplanten Bauort, Grünheide gilt als unwahrscheinlich.
  • Roadster ist in Deutschland reservierbar: 250.000 Euro, Basis-Reservierung 50.000 Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Erst vor wenigen Tagen ist publik geworden, dass Tesla den Ausbau seiner Gigafactory Berlin-Brandenburg in Grünheide weiter vorantreibt. Die Rede ist unter anderem vom Bau einer neuen Fabrikhalle und der Ausweitung der Produktion. Nun, kurz darauf, hat Elon Musk in den USA sein neuestes Fahrzeug vorgestellt: den Roadster. Und die Vorstellung in der Nacht zum Freitag (16.10.) hatte es in sich. Denn der neue Sportwagen besitzt in der „Rocket“-Version einen Düsenantrieb. Damit soll er kurze Strecken im Flug zurücklegen können.

Erst der weitere Fabrikausbau in Grünheide, nun das neue Fahrzeug – für einige mag sich da die Frage aufdrängen: Ist das Zufall? Oder besteht in der zeitlichen Nähe ein Zusammenhang?

Offiziell gibt es hierzu von Tesla keine Ankündigung. Bei der Vorstellung des neuen Roadster ließ Tesla-Chef Elon Musk nur verlauten, dass die Produktion im Jahr 2028 starten soll. Ein Ort nannte er nicht.

Neuer Roadster von Tesla: Bau in Texas geplant

Tesla-Manager Lars Moravy hatte aber bereits vor der Präsentation verraten, dass der neue Roadster am US-Stammsitz in Austin (Texas) gebaut werde. Eine zusätzliche Produktion in Grünheide gilt unter Beobachtern als unwahrscheinlich. Autoexperte Stefan Bratzel hält dagegen das Robotaxi Cybercab als wahrscheinlichstes Fahrzeug, das künftig ebenfalls „made in Brandenburg“ produziert wird.

Tesla

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Auch Musk selbst hatte den Bau des Cybercabs in Grünheide bereits angedeutet. Zudem nannte er den Elektro-Truck Semi und den humanoiden Roboter Optimus als mögliche Produkte aus der „Giga Berlin“.

Aktuell wird in Grünheide nur ein Fahrzeug hergestellt, das Model Y. Und das in steigender Stückzahl: Die Produktion wird derzeit auf 7.500 Einheiten pro Woche erhöht. Zugleich will der US-Hersteller die Batterieproduktion in seinem einzigen europäischen Werk weiter ausbauen.

Neuer Tesla mit Düsenantrieb mit Zulassung für Straßenverkehr?

Was den Roadster angeht, so ist dieser in Deutschland bereits bestellbar. Ein Lieferdatum gibt es jedoch nicht. Auch der Preis steht nicht fest. Allein für die Reservierung der Raketen-Ausführung  werden hier aktuell 250.000 Euro aufgerufen, beim Basis-Modell sind es 50.000 Euro.

Unklar ist auch, ob der Roadster in der Rocket-Version eine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr bekommt. Musk selbst sagte bei der Präsentation: „Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das in allen Ländern legal ist.“ Aber es werde solche Autos geben, die man besitzen könne, fügte er hinzu.

Um den Roadster abheben zu lassen, soll Tesla sogenannte Kaltgas-Triebwerke verbaut haben. Bei der Präsentation flog der Sportwagen damit über geparkte andere Tesla-Modelle hinweg. Zudem soll er in nur 0,81 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde beschleunigen können, was rund 96,6 km/h entspricht.