Tischtennis: Dreimal 4:1 und ein Durchmarsch

Punktet in Einzel und Doppel für Pneumant VI: Robert Johann
Andreas HoffmannVorwärts Bad Saarow gegen Gaselan Fürstenwalde und Pneumant Fürstenwalde VI gegen Chemie Erkner — so lauten die Paarungen im Halbfinale des Tischtennis–Kreispokals Nord. Ausgetragen werden die Partien in der zweiten April–Woche.
Im Viertelfinale waren die großen Überraschungen ausgeblieben. Drei Partien endeten 4:1, während den Erkneranern gegen die Gäste von SG Rauen II sogar ein Durchmarsch gelang. Mit Vorwärts Bad Saarow versucht nach Jahren der Abstinenz ein alter Bekannter, in die Phalanx der Spitzenmannschaften einzudringen.
Vorwärts Bad Saarow — TTV Geschwister–Scholl–Gymnasium Fürstenwalde4:1
Die Gastgeber hatten durchaus Respekt vor dem Außenseiter, der im Achtelfinale Rekordpokalsieger KSV Fürstenwalde ausgeschaltet hatte. Allerdings mussten die Gäste auf Top–Spieler Nico Bauermeister verzichten, was sich schmerzlich bemerkbar machte und einen ziemlich einseitigen Verlauf zur Folge hatte. Alexander Heinze machte mitFelix Rebsch ebenso wenig Federlesen (15:6, 15:6, 15:7) wie Robert Radke mit Sven Sonnenburg (8, 6, 7). Stephan Hegenbarth konnte mit einem sehenswerten 3:1 (7, 7, 6, 5) gegen Thomas Gärisch für den TTV verkürzen. Aber schon das anschließende Doppel zwischen Heinze/Radke und Rebsch/Sonnenburg stellte die Weichen endgültig auf Heimsieg (8, 9, 7), Heinze schließlich bescherte den Saarowern mit einem souveränen 3:0 (7, 5, 3) über Sonnenburg den Einzug in die Runde der besten Vier.
Chemie Erkner I — SG Rauen II 4:0
Eine klare Angelegenheit für den Favoriten. Oliver Engel putzte Klaus Wilke mit 3:0 (8, 10, 9) von der Platte. Etwas mehr Mühe hatte Hartmut Gaertner mit Heiko Petrick (5, 11, —10, 7), auch Felix Schindler musste gegen Stefan von Collrepp an seine Leistungsgrenze gehen (9, 8, —8, 9). Schindler/Engel machten dann aber im Doppel gegen Wilke/von Collrepp mühelos den frühzeitigen Halbfinaleinzug perfekt (5, 3, 8).
Chemie Erkner II — SG Gaselan
Fürstenwalde1:4
Der Pokalverteidiger setzte sich ohne große Probleme durch. Matthias Umlauf gewann gegen Philipp Buttgereit ebenso in vier Sätzen (6, —7, 4, 3) wie Tobias Blodau gegen Marcel Gaertner (6, —9, 4, 5). Michael Kunert ließ mit seinem 3:2 (5, —7, —2, 9, 7) gegen André Gerhardt leise Hoffnungen bei den Randberlinern keimen, die Blodau/Umlauf gegen Kunert/Gaertner aber sofort erstickten (-9, 7, 0 (!), 6). Blodau setzte gegen Buttgereit auch den Schlusspunkt (8, 5, —8, 5).
Pneumant Fürstenwalde VI –
Gaselan Fürstenwalde II 4:1
Der Geheimfavorit gab sich im Stadt–Derby keine Blöße. Günter Rehwinkel eröffnete den Reigen mit einem souveränen 3:0 (11, 5, 4) über Mario Laaser. Andreas Pufahl glich zwar erwartungsgemäß gegen Hartmut Hoffmann aus (12, 6, —5, 6). Dabei blieb es aber, denn Robert Johann gegen Jan Kleppe (5, 3, 8) und Rehwinkel/Johann gegen Pufahl/Laaser (5, 3, 8) siegten jeweils in Drei, Rehwinkel machte nach Satzrückstand gegen Pufahl den Deckel drauf (-7, 4, 3, 1).
Die Halbfinal–Paarungen wurden unter der Aufsicht von Pokalleiter Adrian Panzner durch Tobias Blodau und Harald Kruse ausgelost. Pneumant VI spielt am Dienstag, dem 9. April, ab 19.30 Uhr in eigener Halle gegen Chemie Erkner, tags darauf empfängt Vorwärts Bad Saarow um 19.15 Uhr die SG Gaselan Fürstenwalde.
Der Final–Tag steigt am Mittwoch, dem 15. Mai, ab 19 Uhr, bei Titelverteidiger Gaselan, wo sowohl die Spiele um Platz 3 als auch das Endspiel ausgetragen werden.