Tischtennis: Woltersdorf und Fürstenwalde im Kampf um Platz 1

Mit 27:7 Siegen Dritter der Rangliste: Robert Noack vom SV Woltersdorf
Marion ThomasDer Spitzenreiter tritt am Sonnabend bei der BSG Pneumant Fürstenwalde III an, ehe sich in den letzten drei Partien gegen das Verfolgertrio SG Marxdorf — am 13. März zu Hause –, KSV — auswärts am 4. April — und Blau–Weiß Eggersdorf – daheim am 24. April — erweisen muss, ob die Woltersdorfer reif sind für den Aufstieg in die Landesliga.
Der jüngsten Pflichtaufgabegegen Schlusslicht TTV Top Spin Bernau II hatten sie sich souverän entledigt. Der Favorit gab nur drei Sätze ab und machte im Schnelldurchgang den erstenoffiziellen Zu–Null–Sieg derSaison perfekt, nachdem das 8:0 gegen TTC Frankfurt III nicht in die Wertung kam, da die Oderstädter ihr Team nach der Hinrunde zurückzogen. Mit seinen beiden Einzelerfolgen gegen den Tabellenletzten festigte Robert Noack mit jetzt 27:7 Siegen zudem seinen dritten Platz in der Rangliste der Landesklasse–Staffel, in der auch Franz Biesel (20:9) und Adrian Metzner (13:2) vorn mitmischen. "Jetzt wollen wir gegen Pneumant III nach–legen, um so gut wie möglich für die drei schweren Spiele bis zum Saisonende gerüstet zu sein“,sagte Kapitän Biesel.
Pneumant III nur mit einem Sieg
Die Fürstenwalder unterlagenzuletzt 1:8 in Eggersdorf. Hardy Krüger und Miles Lorenz gewannen zwar im Doppel dank einer konzentrierten Leistung mit 3:1 (10, —3, 10, 6) gegen Mario Ulbrich/Holger Brocke. Es blieb aber der einzige Punktgewinn für die Gäste, die sogar nur noch zwei Sätze — Krüger gegen Peter Reinstein und Karsten Mechler gegen Ulbrich — für sich entscheiden konnten.
Ein Ex–Marxdorfer punktet
Der 1. KSV hatte gegen die Gäste von der SG Marxdorf mehr Mühe, mit 8:5 als Sieger die Tische zu verlassen. Ein Dutzend Partien ging über die volle Distanz, darunter beide Doppel — mit je drei Siegen für beide Mannschaften. Beim 6:2 sah es nach einem recht deutlichen Erfolg für die Gast–geber aus, aber der ehemalige Landesligist, der den Domstädtern in der Hinrunde ein Remis abgerungen hatte, gab sich noch nicht geschlagen, schaffte mit drei Siegen den Anschluss. Nach dem glatten 3:0 (2, 11, 4) von Mario Berndt über René Barentin war es mit Steffen Musehold dann ausgerechnet ein ehemaliger Marxdorfer, der in vier Sätzen gegen Tobias Schrape den Heimsieg perfekt machte (-8, 8, 7, 10).
Die Fürstenwalder haben nunmehr Pause — bis zum Showdown am 4. April.