Unfall bei Bestensee: A13 acht Stunden gesperrt – Baby verletzt

Für kilometerlange Staus sorgte bis in den späten Abend vom Mittwoch (9. Oktober 2024) ein schwerer Unfall auf der A13 bei Bestensee. Ein Mercedes war unter einen Sattelzug geraten. (Symbolbild)
Marijan Murat/dpaDrei verletzte Personen, darunter ein wenige Wochen altes Baby, sowie Schäden in Höhe von rund 50.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Mittwoch auf der Autobahn A13 Richtung Berlin kurz vor der Anschlussstelle Bestensee (bei Königs Wusterhausen) ereignete. Was über den Hergang des Unfalls bisher bekannt ist.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei war es der Fahrer eines Lkw samt Auflieger, der am Mittwoch (9. Oktober) gegen 14.15 Uhr den Unfall verursachte. Der Fahrer sei derart kurzfristig auf die linke Fahrbahn ausgeschert, dass auch die Notbremsung vom Fahrer eines nachfolgenden Mercedes den Crash nicht mehr verhindern konnte. Der Pkw fuhr auf den Lkw auf und verkeilte sich unter dem Auflieger des Sattelzuges. Angeforderte Kräfte der Feuerwehr mussten den Mercedes hervorziehen, um die drei Insassen bergen zu können.
Richtung Berlin staute sich der Verkehr auf der A13 kilometerlang
Dabei handelt es sich um den 18-jährigen Fahrer des Wagens, seine 18-jährige Beifahrerin sowie ein auf dem Rücksitz befindliches Baby. Laut Lutz Miersch, Sprecher der Polizeidirektion Cottbus, kamen die drei Insassen mit leichten Verletzungen davon und wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Ein zwischenzeitlich angeforderter Rettungshubschrauber konnte wieder abbestellt werden.
Die A13 in Richtung Berlin war fast acht Stunden voll gesperrt. Erst gegen 22 Uhr konnte sie wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Groß Köris von der Autobahn abgeleitet. Es kam zu kilometerlangen Staus.
