Verfolgungsjagd in Berlin
: Teenager klaut Boot, Besitzer verfolgt ihn mit Jetski

Ein mutmaßlicher Bootsdiebstahl auf der Müggelspree in Berlin-Köpenick sorgte für eine spektakuläre Verfolgungsjagd. Die Flucht des 19-Jährigen endete am Wald nahe Friedrichshagen.
Von
Antonio Riether
Berlin
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In Berlin-Köpenick soll ein 19-Jähriger ein Sportboot gestohlen und die Flucht über die Müggelspree ergriffen haben. Festgenommen wurde er nach der Verfolgung nahe Friedrichshagen.

In Berlin-Köpenick soll ein 19-Jähriger ein Sportboot gestohlen und die Flucht über die Müggelspree ergriffen haben. Festgenommen wurde er nach der Verfolgung nahe Friedrichshagen. (Symbolbild)

picture alliance/dpa/Heiko Rebsch
  • In Köpenick stahl ein 19-Jähriger ein Sportboot und floh über die Müggelspree.
  • Der Besitzer verfolgte ihn auf einem Jetski – die Flucht endete nahe Friedrichshagen.
  • Der Verdächtige sprang ins Ufer, rannte in den Wald und wurde am Müggelschlößchenweg festgenommen.
  • Auf dem Polizeiabschnitt 36 leistete er Widerstand, bespuckte und beleidigte Einsatzkräfte.
  • Nach Blutentnahme und Nacht im Gewahrsam wurde er entlassen; das Boot kehrte an den Liegeplatz zurück.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein 19-Jähriger soll am Sonntagnachmittag in Berlin-Köpenick ein Sportboot gestohlen und damit über die Müggelspree flüchtig gewesen sein. Nach Angaben der Polizei hatte der 54 Jahre alte Besitzer des Bootes per Video beobachtet, wie der Tatverdächtige gegen 14.15 Uhr das an der Azaleenstraße festgemachte Boot bestieg, die Zündsicherung überwand und ablegte.

Der Bootsinhaber nahm daraufhin selbst die Verfolgung auf – mit einem Jetski. Die Flucht endete laut Polizei an einem Waldstück kurz vor dem Spreetunnel Friedrichshagen. Dort soll der 19-Jährige vom Boot gesprungen und in den Wald gerannt sein.

Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den Verdächtigen wenig später am Müggelschlößchenweg fest. Auf dem Polizeiabschnitt 36 soll er Widerstand geleistet, Einsatzkräfte bespuckt und beleidigt haben. Nach einer Nacht im Polizeigewahrsam, einer Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige wieder entlassen.

Das Sportboot konnte der Besitzer selbst zu seinem Liegeplatz zurückschleppen. Die Ermittlungen dauern an.