Volleyball
: Alles spricht für einen spannenden Abend

Um 19 Uhr beginnt am Sonnabend in der Lehrer-Paul-Bester-Halle das in mehrerer Hinsicht brisante Derby der Dritten Volleyball-Liga Nord zwischen der TSGL Schöneiche und Preußen Berlin.
Von
Bert Körber
Schöneiche.
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Das Hinspiel bei den Preußen ging im Tiebreak verloren: im Angriff Erik Witt gegen die Berliner Robert Onischke (Nummer 7) und Peter Große, rechts TSGL-Kapitän Lucas Grofe

Anja Müller

Auch im Hinspiel war es Anfang November in Berlin-Falkenberg in einem emotionalen Abnutzungskampf wie fast immer über die volle Distanz von fünf Sätzen gegangen, erstmals mit dem besseren und sehr glücklichen Ende für die gastgebenden Preußen-Volleys.

Diese Scharte wollen dieSchöneicher um Kapitän Lucas Grofe am Sonnabend unbedingt auswetzen, und auch die unnötige Niederlage im jüngsten Auswärtsspiel beim Eimsbütteler TV in Hamburg nagt noch immer am Spielführer der TSGL: „Da haben wir uns selbst um unsere gute Ausgangsposition imMeisterschaftskampf gebracht, wollen aber mit unseren Fans im Rücken unbedingt die wahrscheinlich letzte Chance nutzen, dort doch noch einmal mit eingreifen zu können“, gibt sich Grofe kämpferisch. „Außerdem wollen wir unsere Serie, zu Hause seit mehr als einem Jahr nicht mehr verloren zu haben, auf keinen Fall ausgerechnet gegen die Preußen beenden“, fügt er mit einem leichten Augenzwinkern hinzu.

Somit dürfte also der Boden für einen spannenden Volleyballabend im  Hexenkessel an der Dorfaue bereitet sein. Zumal Trainer Jürgen Treppner – anders als beim Spiel  in Hamburg – wieder ein wesentlich breiterer Kader zur Verfügung stehen wird und er deshalb dem Derby doch etwas positiver entgegen sehen dürfte.

Aber auch die Gäste mit den Ex-Schöneichern Willi Becker, Mathias Albrecht und Christian Guß werden darauf brennen, ihren Hinspielerfolg zu wiederholen, dem Lokalrivalen die erste Heimniederlage seit langer Zeit beizubringen – und damit ihrerseits Tabellenführer PSV Neu-strelitz in den ausstehendenSaisonpartien vielleicht doch noch den Meistertitel streitig machen zu können.