Volleyball
: Schöneicher bleiben oben dran

Die Volleyballer der TSGL Schöneiche bleiben in der Dritten Liga Nord weiterhin im Kampf um die Podestplätze dabei. Sie gewannen ihr Auswärtsspiel gegen den VfK Südwest Berlin mit 3:0.
Von
Bert Körber
Berlin
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Wesentlicher Beitrag zum Auswärtssieg: Lennart Salabarria agierte im Hinspiel noch als Zuspieler, jetzt war er als Diagonalangreifer erfolgreich.

Maximilian Franz

Mit den drei beim Tabellenneunten erkämpften Punkten haben sich die Volleyballer der TSGL Schöneiche eine gute Ausgangsposition verschafft, in den verbleibenden drei Saisonpartien weiterhin im Kampf um die Podestplätze der Dritten Liga Nord mitzumischen. Ehe der auf den ersten Blick deutliche Erfolg feststand, mussten die ersatzgeschwächten Gäste aber teilweise harten Widerstand der unbekümmert aufspielenden Hausherren brechen. Sie hatten den Klassenerhalt in ihrer ersten Saison nach dem Aufstieg in die dritthöchste deutsche Spielklasse schon vorher so gut wie sicher.

Dem Schöneicher Trainer Jürgen Treppner, der auf der Anfahrt nach Berlin–Lichterfelde noch in einen Wild–Unfall auf der Autobahn verwickelt war, standen aber vor dem Spiel nicht nur deshalb die Sorgenfalten auf der Stirn. Mit Benno Hartung und Kevin Meusel fielen ihm kurzfristig seine beiden Diagonalangreifer aus, so dass guter Rat teuer war. Kurzerhand wurde deshalb als letzte Option der etatmäßige zweite Zuspieler Lennart Salabarria auf diese wichtige Position beordert. Und wie schon in einigen Spielen der vergangenen Saison machte der 20–jährige seine Sache nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wieder erstaunlich gut. Er trug entscheidend zum späteren Auswärtssieg bei.

Aber vor allem auch die Routine von Zuspieler Marcus Steck und der starke Auftritt von Kapitän Lucas Grofe, der nach Spielschluss erneut zu Recht als wertvollster Spieler (MVP) der TSGL geehrt wurde, waren am Ende der Garant des Erfolges der Gäste und dem damit verbundenen Sprung auf Tabellenplatz 3.

Nun folgt für die Schöneicher am Sonnabend das mit Spannung erwartete Heim–Spitzenspiel gegen den Überraschungs–Tabellenführer VC Olympia Berlin II, in dem die TSGL die deutliche Hinspiel–Klatsche gegen die spielstarken jungen Talente aus dem Bundesstützpunkt vergessen machen wollen. Und die Schöneicher haben sich zugleich vorgenommen, mit aller Macht den Heimnimbus, seit Ende 2017 kein Spiel in der Lehrer–Paul–Bester–Halle mehr verloren zu haben, zu verteidigen.