Volleyball
: Siegreicher Punktspiel-Abschluss

Viel Grund zum Feiern hatten die Volleyballer der TSGL Schöneiche nach dem Abschluss der Punktspiele. Zuerst wurde die Zweit als Meister der Regionalliga Nordost geehrt. Im Anschluss schloss die Erste die Dritte Liga Nord mit dem dritten Platz ab.
Von
Roland Hanke
Schöneiche
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Schöneiches Dustin Ruf (links) überwindet den Potsdamer Block mit Steffen Schäperkötter und Jakob Violet. Die TSGL revanchierte sich mit dem Sieg für die Hinspiel-Niederlage.

Andreas Hoffmann

Im Anschluss setzte sich die Erste gegen den zuvor punktgleichen SC Potsdam sicher mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:19) durch und schloss damit die Dritte Liga Nord mit dem dritten Platz ab – punktgleich mit dem Zweiten VCO Berlin II. Meister mit drei Zählern Vorsprung wurde der PSV Neustrelitz, der beim Auswärts-3:0 gegen den Kieler TV II nichts anbrennen ließ. Schöneiches Ostbrandenburg-Rivale, TKC Wriezen, gewann beim SV Preußen Berlin mit 3:1 (22:25, 25:14, 25:22, 25:23) und beendet die Saison als Siebter.

„Die Jungs haben im letzten Heimspiel der Saison noch eine Schippe draufgelegt. Das war eine souveräne Mannschaftsleistung“, sagt TSGL-Trainer Jürgen Treppner, dessen Team nach dem ersten Satz ohne den verletzten Kevin Meusel auskommen musste. Mit dem Erfolg revanchierten sich die Schöneicher für die 0:3-Schlappe im Hinspiel in Potsdam und freuten sich am Ende über den dritten Platz. „Wir hatten als Saisonziel ausgegeben, unter die drei besten Mannschaften zu kommen. Das haben die Jungs souverän geschafft.“

Der Chefcoach der Ersten fand auch lobende Worte für die Zweite, die mit dem 20. Sieg im 22. Punktspiel die Saison krönte: „Das war außergewöhnlich, was Trainer René Jerratsch und sein Team geleistet haben. Hut ab !“

Es war nach 2007 das zweite Mal, dass eine Schöneicher Männer-Mannschaft Nordostdeutscher Meister wurde. „Das ist kein alltägliches Ereignis, schon gar nicht für eine Zweite. Wir alle im Verein sind stolz darauf“, sagt Jerratsch, der auch Sportlicher Leiter bei der TSGL ist.

Das letzte Spiel verlief dramatisch bis zum Schluss. Selbst der Trainer musste mit ran. Der 37-jährige Jerratsch löste in der letzten Minute des Tiebreaks seine Wettschuld ein, selbst noch mal zu spielen, wenn die Jungs Meister werden.