Angriff in Frankfurt (Oder)
: Jugendliche prügeln 16-Jährigen im Lennépark bewusstlos

Im Lennépark in Frankfurt (Oder) ist es zu einer brutalen Attacke auf einen 16-Jährigen gekommen. Was bisher bekannt ist.
Von
Selim Pekel
Frankfurt (Oder)
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Die Polizei ermittelt nach einem Vorfall im Lennépark in Frankfurt (Oder). Ein junger Mann hat angezeigt, dass er von vier Personen bedrängt und von einem geschlagen worden sei.

Blaulicht an einem Polizeiauto in Frankfurt (Oder).

Die Polizei ermittelt nach einer Prügelattacke im Lennépark in Frankfurt (Oder). (Symbolfoto)

Patrick Pleul/dpa

Ein 16-jähriger Jugendlicher ist am Samstag (14. September) gegen 20 Uhr im Lennépark Opfer einer brutalen Attacke geworden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Polizeidirektion Ost hervor. Doch was genau war passiert?

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde der Jugendliche zur genannten Zeit von einem anderen 16-Jährigen festgehalten, während ein 21-Jähriger und ein weiterer, noch unbekannter Komplize auf ihn einschlugen und eintraten. Infolge der Tritte des 21-Jährigen stieß der junge Mann gegen ein Metallgeländer und verlor das Bewusstsein.

Anschließend durchsuchte der Angreifer den bewusstlosen Jugendlichen. Ob etwas entwendet wurde und was genau das Motiv für die Tat war, ist noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Der zusammengeschlagene Jugendliche musste mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Tätliche Angriffe häuften sich in Frankfurt (Oder) zuletzt

Der Angriff fügt sich in eine Reihe von aufsehenerregenden Straftaten ein, die sich im Juli und August 2024 ereigneten. Angesichts dieser Situation hatte Oberbürgermeister René Wilke kürzlich in einem Schreiben an die Polizei in Oder-Spree/Frankfurt (Oder) festgehalten, dass das persönliche Sicherheitsgefühl der Bürger darunter gelitten habe.

Die Lebensqualität in der Stadt werde zunehmend von Ängsten und Befürchtungen vor Gewalttaten beeinträchtigt. In dem Schreiben schlug Wilke daher verschiedene Maßnahmen vor, die seitdem auch öffentlich diskutiert werden, darunter Alkohol- und Waffenverbote sowie die Einführung von Videoüberwachung.