Bundestagswahl 2025
: Kandidat der FDP in Frankfurt (Oder) und Oder-Spree steht fest

Die FDP hat ihren Direktkandidaten für den Wahlkreis 63 (Oder-Spree/Frankfurt) nominiert. Es wird der jüngste Kandidat auf dem Stimmzettel sein.
Von
Thomas Gutke
Frankfurt (Oder)
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Richard Hennicke, Direktkandidat der FDP bei der Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis 63, Oder-Spree/Frankfurt (Oder).

Richard Hennicke, Direktkandidat der FDP bei der Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis 63, Oder-Spree/Frankfurt (Oder)

Schwenzer/FDP Frankfurt (Oder)
  • FDP nominiert Richard Hennicke (22) als Direktkandidaten für Wahlkreis 63 (Oder-Spree/Frankfurt).
  • Hennicke möchte Wirtschaft stärken, Bürokratie abbauen und Umweltschutz fördern.
  • Weitere Kandidaten: Mathias Papendieck (SPD), Désirée Schrade (CDU), Rainer Galla (AfD) u.a.
  • FDP erreichte 2021 7,1% der Erststimmen im Wahlkreis.
  • Aktuelle Umfragen sehen FDP bei nur 4%.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Fast alle großen Parteien hatten bereits ihre Direktkandidaten für die Bundestagswahl im Wahlkreis 63 (Oder-Spree/Frankfurt) nominiert. Die FDP fehlte noch. Jetzt haben auch die Liberalen aus Ostbrandenburg einen Bewerber aufgestellt.

Vor wenigen Tagen wählten die Mitglieder der Kreisverbände Oder-Spree und Frankfurt (Oder) Richard Hennicke einstimmig zu ihrem Kandidaten. Der 22-Jährige studiert Jura an der Europa-Universität Viadrina und war im vorigen Jahr Präsident des Studierendenparlamentes (Stupa).

Wofür sich Richard Hennicke (FDP) einsetzen möchte

Er freue sich, zur Bundestagswahl antreten zu dürfen, heißt es in einer Pressemitteilung der FDP Frankfurt (Oder). Im Kandidatenprofil auf der Webseite der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung schreibt Richard Hennicke zu seinen Zielen: „Ich möchte, dass es uns gelingt, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Dass es uns gelingt, Bürokratie abzubauen, um das Leben für uns alle einfacher und zugänglicher zu machen. Dass wir es schaffen, Umweltschutz und eine starke Wirtschaft miteinander zu vereinbaren.“

Bei der Wahl 2021 hatte Jasmin Stüwe als Direktkandidatin der FDP im Wahlkreis Oder-Spree/Frankfurt (Oder) 7,1 Prozent der Erststimmen geholt. Allerdings zogen die Liberalen damals auch insgesamt mit 11,4 Prozent der Zweitstimmen in den Bundestag ein. Diesmal und nach drei Jahren Ampel-Regierung sind die Aussichten deutlich trüber. Letzte Umfragen zur Bundestagswahl 2025 sehen die FDP aktuell bei 4 Prozent, also unterhalb der 5-Prozent-Hürde.

Wer außerdem im Wahlkreis 63 (Oder-Spree/Frankfurt) antritt

Weitere feststehende Direktkandidaten im Wahlkreis 63 sind Mathias Papendieck (42/SPD), Désirée Schrade (39/CDU), Rainer Galla (63/AfD), Leon Turi Kley (26/Linke) sowie Jelle Kuiper (54/Grüne). Hinzu kommen Tobias Dittrich (Die PARTEI) und Normen Heß (ÖDP), die jedoch bis zum 20. Januar insgesamt 200 Unterstützerunterschriften sammeln müssen, um zur Wahl zugelassen zu werden.

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) wird keinen Direktkandidaten im Wahlkreis 63 aufstellen, bestätigte Reinhart Zarneckow, eines der wenigen BSW-Mitglieder aus Frankfurt (Oder).