Am Klinikum Frankfurt (Oder) hat es am Wochenende drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gegeben. Darüber informierte Sprecherin Kati Brand.
Insgesamt verstarben damit bislang 14 Personen an oder mit Corona im Markendorfer Krankenhaus, der Großteil von ihnen aus umliegenden Landkreisen. Bei den drei zuletzt Verstorbenen handelt es sich um Männer, zwei von ihnen stammen nach Informationen der Stadt aus Frankfurt.

Klinikum nimmt dritte Corona-Station in Betrieb

Die Corona-Lage am Klinikum bleibt weiter angespannt. 33 Patienten mit der Diagnose Covid-19 befanden sich am Dienstag (15.12.) in Behandlung, darunter drei beatmet auf der Intensivstation. Die anderen 30 Patienten verteilen sich auf eine Intermediate Care-Station (Intensivüberwachungspflege) sowie eine Normal-Station für Corona-Patienten. Am Dienstag wurde zudem eine dritte Corona-Station mit zehn Betten eröffnet, belegt war sie am Nachmittag noch nicht.
Das Gesundheitsamt der Stadt meldete am Dienstag neun neue laborbestätigte Corona-Fälle. Seit Beginn der Pandemie wurden 618 Frankfurterinnen und Frankfurter positiv auf Covid-19 getestet. Zur Zahl der Genesenen und aktiven Fälle gibt es unterschiedliche Angaben. Das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) meldet 392, die Stadt 487 Genesene. Drei Frankfurter starben im Zusammenhang mit Covid-19, wobei die zwei neuen Frankfurter Todesfälle am Klinikum am Dienstag noch nicht mit in den Meldungen der Stadt und des Landes aufgeführt waren.

Zahl der Quarantänefälle steigt auf Rekordwert

Die Zahl der Quarantänefälle erreichte am Dienstag in Frankfurt einen neuen Rekordwert. Insgesamt 1018 Menschen befanden sich in häuslicher Isolation, 44 mehr als am Montag. Die Sieben-Tage-Inzidenz (Corona-Fälle in sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet) lag nach Angaben des LAVG in Frankfurt bei 225,1.
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