Das erste Ereignis fand am 27. Januar 1951 im Haus der Kultur der DSF, Halbe Stadt 23, statt. An jenem Tag unterzeichneten der neue Leiter des polnischen Außenministeriums Stanisław Skrzeszewski und der Außenminister der DDR Georg Dertinger (CDU) das Abschlussprotokoll der Grenzmarkierung der Oder-Neiße-Friedensgrenze. Von diesem Ereignis kündet noch heute am Haus in der Halben Stadt eine Gedenktafel (sie ersetzte eine lange Zeit eine im Haus hängende Gedenktafel mit falschem Text). Mit dem Abschlussprotokoll war die Grenze  "geodätisch festgelegt" und staatsrechtlich anerkannt. Von dem zweiten Ereignis kündet unsere heutige Fotografie, aufgenommen von dem ADN-Zentralbild-Fotografen Horst Sturm (1923-2015). Am 27. Januar 1953, zwei Jahre nach der Unterzeichnung des Abschlussprotokolls über die "Oder-Neiße-Friedensgrenze"  wurde am Oderufer, an der Straßenkreuzung der Bischof- und Faberstraße, in der Achse einer neu zu projektierenden Straße, die "Glocke des Friedens und der Freundschaft" eingeweiht.
Die Glocke war das Symbol des vom 16. bis 18. Oktober 1952 in Berlin stattfindenden 6. Parteitages der CDU. Dieser Parteitag markierte eine neue Weichenstellung in der CDU. Die im Juni 1945 gegründete Partei vertrat anfänglich eine auf eine parlamentarische Demokratie ausgerichtete Politik, was bald zu Auseinandersetzungen mit der SED führte. Das änderte sich ab 1948, als Otto Nuschke den Vorsitz übernahm. 1947 war sein Vorgänger Jakob Kaiser von der SMAD abgelöst worden, da er die Teilnahme am "Volkskongress für Einheit und gerechten Frieden" abgelehnt hatte. Otto Nuschke rief 1952 die Mitglieder auf, am Aufbau des Sozialismus mitzuarbeiten. Wie der Generalsekretär der CDU Gerald Götting damals schrieb, sollte nach dem Beschluss der SED, mit dem Aufbau des Sozialismus in der DDR zu beginnen, dieser 6. Parteitag der erste Parteitag der CDU als demokratische Partei in der DDR unter Bejahung der sozialistischen Ordnung werden.
Anspielung auf Glocke in Westberlin
Die Parteileitung sah auch in der zunehmenden Konfrontation der Siegermächte die Gefahr eines neuen Krieges und rief die Mitglieder dazu auf, für die Überwindung dieser Gefahr zu wirken. Als besonderes Symbol für diesen Parteitag und in Anspielung auf die "Freiheitsglocke" in Westberlin als "Glocke des Krieges und der Feindschaft" beschloss der Hauptvorstand der CDU eine "Glocke des Friedens und der Freundschaft" zu stiften und diese dann an der Oder-Neiße Friedensgrenze in Frankfurt (Oder) aufzustellen.
Die mit einem Durchmesser von 186 Zentimeter große und 150 Zentimeter hohe sowie 2 840 Kilogramm schwere Glocke wurde 1952 bei der Schil-ling´schen Glockengießerei in Apolda in Auftrag gegeben. Die Glocke sollte die Inschrift führen: "Friede und Freundschaft mit allen Völkern" sowie das Zeichen der CDU und die Jahreszahl 1952 enthalten. Franz August Schilling fertigte die Berechnungen und die Form. Da die Glocke nicht aus Bronze sondern als Klanghartgussglocke ausgeführt werden sollte, ließ er sie in der mit seiner Firma verbundenen Gießerei in Morgenröthe im Vogtland gießen. Für die Aufstellung in Frankfurt sollte ein offener hölzerner Glockenstuhl angefertigt werden.
Am Vorabend des Parteitages wurde die Glocke vor der Grenze zu Westberlin, auf dem Vorplatz des Berliner Bahnhofs Friedrichstraße zum ersten Mal feierlich eingeweiht. Auf dem Festakt am 15. Oktober sprachen Otto Nuschke sowie der Chef der Diplomatischen Mis-sion der VR Polen in der DDR, Botschafter Jan Izydorczyk. Da ja geplant war, die Glocke anschließend der Stadt Frankfurt zu übergeben, erhielt auch die Stadt von der Parteileitung der CDU kurzfristig eine Einladung. Anstelle des verhinderten Oberbürgermeister Werner Hinze (SED) nahm Stadtverordnetenvorsteher Fritz Boesel (CDU) daran teil. Ob er erst an jenem Tag erfahren hatte, dass vorgesehen war, schon einen Monat später die Glocke in Frankfurt einzuweihen?
Es war wohl geplant, am 13. November 1952 die Glocke zu übergeben. Dazu sollten die polnischen Teilnehmer an einer in Westberlin  stattfindenden internatio-nalen "Konferenz zur friedlichen Lösung der deutschen Frage" nach Frankfurt kommen. Daraus wurde jedoch nichts. Da die polnischen Friedensfreunde nicht nach Frankfurt kommen konnten, und sich zudem in Frankfurt Schwierigkeiten bei der Holzbeschaffung ergeben hatten – "da kein Sägewerk die benötigten Dimensionen am Lager hatte" – wurde als neuer Termin der 17. Januar 1953 ins Auge gefasst. Der dafür der Stadt mitgeteilte Zeitplan sah vor, dass in Anwesenheit des polnischen Botschafters und einer polnischen Delegation um 12.30 Uhr Otto Nuschke als Parteivorsitzender selbst die Glocke übergeben wollte. Nach einer Ansprache des Vertreters der VR Polen sollte Frankfurts OB die Glocke übernehmen. Da nun noch etwas Zeit war, ließ die CDU die Glocke noch einmal überarbeiten und gab beim Frankfurter Architekten Johannes (Hans) Müller ein gemauertes Glockenhaus in Auftrag. Nach seinem Entwurf und unter der Oberbauleitung des Frankfurter Zweigbüros des VEB (Z) Projektierung Brandenburg führte der VEB (K) Kreisbaubetrieb den Bau des Glockenhauses aus.
Am 8. November begannen die Ausschachtungsarbeiten, am 18. November die Maurerarbeiten. Um ein Reißen des frisch aufgeführten Mauerwerkes zu vermeiden, wurde der hölzerne Glockenstuhl freistehend auf das Sockelmauerwerk aufgestellt geplant. Das Mauerwerk sollte beidseitig verputzt werden, wobei die Außenseite durch Nuten in 50 Zentimeter Abstand aufgegliedert werden sollten. Die Öffnungen plante man durch eine zwei Meter hohe schmiedeeiserne Tür zu verschließen. Aber auch der 17. Januar verstrich, obwohl die Glocke schon seit dem 15. Dezember 1952 in Frankfurt war. Als neuer Termin wurde nun der noch passendere Tag des 27. Januar 1953 gewählt – der zweite Jahrestag der Protokollunterzeichnung über die vollzogene Markierung der Grenze.
Jetzt war die Übergabe jedoch nicht mehr eine Sache der CDU sondern eine Angelegenheit des Deutschen Friedensrates, dem die CDU die Glocke zur Übergabe übertrug. Otto Nuschke, der zur Einweihung kommen wollte, wurde als Mitglied des Friedensrates und Stellvertreter des Ministerpräsidenten angekündigt.
Es kam der Einweihungstag. Das Glockenhaus war wegen dem schlechten Wetter der vergangenen Tage noch unverputzt, auch die eiserne Tür fehlte noch. Um 16 Uhr begann die Großkundgebung. Über 10 000 Teilnehmer sollen damals dabei gewesen sein – unter ihnen 250 Einwohner aus dem benachbarten polnischen Bezirk Zielona-Gora. Als offizielle Vertreter Polens waren Professor Stanisław Leon Kulczyński, Vizemarschall des polnischen Sejm, und der polnische Botschafter Izydorczyk nach Frankfurt gekommen. Professor Walter Friedrich, Präsident der Akademie der Wissenschaften, übergab in seiner Eigenschaft als Präsident des Deutschen Friedensrates die Glocke an Oberbürgermeister Hinze mit dem Versprechen "die Bande der Freundschaft fester zu knüpfen mit den Nachbarn unseres Landes und mit allen Völkern der Welt".
Nun lag es an der Stadt Frankfurt, die in ihre Obhut übergebene Glocke zu erhalten und zu pflegen. Davon konnte jedoch, wie einer Beschwerde des CDU-Bezirksvorsitzenden Fröhlich einige Monate später erahnen lässt, im Jahr 1953 noch keine Rede sein. Die Glocke schwieg, nur hin und wieder, wenn Kinder Steine daran warfen, klang die Glocke. An der Glocke häuften sich davon langsam die kleinen Ziegelstücke. Auf dem Platz wucherte Unkraut und ein großer Stein lag vor dem Eingang zum Glockenhaus. Es bedurfte erst einer Weisung des Oberbürgermeisters an den zuständigen Mitarbeiter, dass dieser Platz "umgehend und ständig in Obhut zu nehmen" sei.
"Der Frieden besiegt den Krieg"
1958 erhielt die Friedensglocke ihre Gedenktafel. Im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes fertigten die Steinmetzmeister Peissig, Radack und Schulze sowie die Steinbildhauermeister Grams und Girbig die lange, schmale Tafel mit dem Spruch "Der Frieden besiegt den Krieg" – in der Abrechnung hatte die Tafel einen Wert von 996 DM.
Bis zum Jahr 2011 befand sich die Glocke an ihrem ursprünglichen Standort. Sie läutete anfänglich das neue Jahr ein, manchmal auch zum Jahrestag ihrer Einweihung, meist am 1. September, an dem an den deutschen Überfall auf Polen 1939 erinnernden Weltfriedenstag.
Da die Stadt vor einigen Jahren beabsichtigte, das Grundstück zu verkaufen und bebauen zu lassen, musste die Glocke einen anderen Standort erhalten. Trotz Vorbehalten mancher Frankfurter wurde die Glocke im Februar 2011 abgenommen, die Steintafel von 1958 geborgen und anschließend das Glockenhaus abgerissen. Sie sollte am Oderufer, auf dem Platz vor dem Museum Viadrina, ihren neuen Standort erhalten. Die Glocke wurde nach Neuenhagen geschafft, wo sie im "Glocken- und Turmuhren Meisterbetrieb" von Horst Bittner saniert wurde, der dann auch die neue Glockenaufhängung fertigte und montierte. Statt einem Glockenhaus bekam die Glocke vom Berliner Architekturbüro von Doris Gruber und Bernhard Popp einen frei-stehenden Glockenstuhl aus Edelstahl. Am 1. September 2011, bald nach 12 Uhr, erklang die Glocke zum ersten Mal wieder. Frankfurts OB Martin Wilke weihte mit dem Stellvertretenden Słubicer  Bürgermeister Piotr Łuczynski die Friedensglocke am neuen Standort ein.