Fridays for Future
: Klima-Demo hofft auf 100 Teilnehmer am Freitag

Auch die Verdi-Gewerkschaft und die Volkssolidarität demonstrieren am Freitag mit. Ende ist am Rathaus.
Von
Jan-Henrik Hnida
Frankfurt (Oder)
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Frankfurter Schüler bei der zweiten Fridays for Future-Demo im Mai

René Matschkowiak

Am Tag der letzten Sitzung des Klimakabinetts streiken am Freitag weltweit junge Menschen in über 150 Ländern für eine bessere Klimapolitik und die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens. Auch in Frankfurt.

Am Hauptbahnhof geht die Fridays for Future-Demo um 12 Uhr los. Neben der evangelischen Kirche rufen auch die Waldorfschule,   die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und die Volkssolidarität zur Teilnahme mit auf.

„Ich hoffe, dass wir mindestens 100 Menschen zusammen bekommen“, so Robert Gidius (Grüne), einer der Mitorganisatoren und Stadtverordneter. Leider sei „Parents for Future“ (Eltern für die Zukunft) und „Pädagogen for Future“ (Lehrer für die Zukunft) in Frankfurt bislang gescheitert, da jeweils nur zwei bis drei Leute an diesen neuen Kundgebungsformen teilnahmen. „Ich selbst kann Freitag nicht teilnehmen“, sagt Gidius, da er zur gleichen Zeit im Gauß-Gymnasium unterrichten müsse. Trotzdem sei er nicht traurig, „wenn die Klassen am Freitagmittag nicht so voll werden“, so der angehende Lehrer.

Die Klima-Demo endet wieder am Rathaus, wo unter anderem der Stadtverordnete Stefan Kunath (Linke) und die Landtagsabgeordnete Sahra Damus (Grüne) für Reden angefragt seien.

In Deutschland seien für Freitag bisher über 500 Streiks angemeldet – in der Geschichte der Bundesrepublik hätten noch nie so viele Aktionen parallel stattgefunden, so die Veranstalter von Fridays for Future.