Giga-Fabrik Grünheide: Tesla-Investition sorgt auch in Frankfurt für Begeisterung

Tesla investiert im Landkreis Oder-Spree - Frankfurt freut sich mit.
AFPDer Produktionsstandort für den Bau von Elektrofahrzeugen bringe „einen enormen Impuls für den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg und belegt die kommende Anziehungskraft des Großflughafens BER“, kommentierte Oberbürgermeister René Wilke (Linke). „Hier entstehen jetzt gute Arbeitsperspektiven für Menschen in unserer Region. Hinzu kommt ein benötigtes Zulieferumfeld, das sicherlich eine vierstellige Anzahl neuer Arbeitsplätze schafft“. Die Investitionsentscheidung für Brandenburg bedeute, „dass hier die Mobilität der Zukunft entsteht, was uns auf eine große Nachhaltigkeit der Investition hoffen lässt“, so Wilke. Der Bau der Fabrik werde Wohnraum für viele Menschen erfordern „ebenso wie Flächen für Zulieferunternehmen. Hier werben wir für unsere Stadt, die über beides verfügt“.
Auch der Wirtschaftsbeigeordnete und Bürgermeister Claus Junghanns (CDU) ist zuversichtlich, dass nach Tesla "weitere Investitionsentscheidungen für unsere Region getroffen werden“. Die Aufgabe der Stadt sei es nun zum einen, gut vorbereitet zu sein, wenn Zulieferer für das geplante Tesla-Werk nach einem Standort in der Region suchen. „Zum anderen werden wir uns auch weiterhin als attraktiver Ort zum Leben präsentieren und freuen uns über alle, die im Zuge dieser Ansiedlungen Frankfurt (Oder) zu ihrer neuen Heimat machen oder vielleicht sogar zu den eigenen Wurzeln zurückkehren“.
Groß ist die Freude ebenso beim Bundestagsabgeordneten Martin Patzelt (CDU) aus dem Wahlkreis Frankfurt (Oder)/Oder Spree. Vor etwas mehr als einem Jahr hatte der er Elon Musk öffentlich nach Frankfurt und Oder-Spree eingeladen und für die Ansiedlung einer neuen Gigafactory geworben. „Denn unsere Region hat dafür beste Voraussetzungen: lukrative Gewerbegebiete mit zum Teil bereits fertigen Betriebshallen, günstige Verkehrslage, sprich die Nähe zur Hauptstadt Berlin sowie die hervorragende Anbindung nach Polen, was für die schnelle Erreichbarkeit osteuropäischer Märkte von Vorteil ist“, so Martin Patzelt. Zudem gebe es in der Region bereits viele qualifizierte und hochmotivierte Arbeitskräfte,. „Zukunft kommt nach Brandenburg!“
