Grenzöffnung
: Appell von Stadtvertretern aus Słubice und Frankfurt (Oder)

Stadtvertreter fordern Teilöffnung des Grenzverkehrs und gegenseitige Unterstützung bei ärztlicher Behandlung.
Von
Nancy Waldmann
Frankfurt/Slubice
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Frankfurt (Oder), 24. April 2020: Hunderte Anhänger der Doppelstadt Frankfurt (Oder) - Slubice demonstrieren auf und neben der Stadtbrücke für die Grenzöffnung trotz Corona-Pandemie.

Peggy Lohse

„Wir wollen gemeinsam das Virus bekämpfen, anstatt uns voneinander abzuschotten“, heißt es in dem öffentlichen Schreiben, das an den Polen–Beauftragten der Bundesregierung Dietmar Woidke und den polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki gerichtet ist. Neben freiem Grenzverkehr für Berufspendler und Familienangehörige, die auf beiden Seiten der Oder leben und lernen, fordern die Stadtvertreter gegenseitige Unterstützung bei der ärztlichen Behandlung von Patienten.

Unterzeichnet ist der Appell von den Fraktionsvorsitzenden von Die Linke, Grüne, SPD, der Frankfurter Bürgerinitiative FBI und Die Partei sowie 4 von 6 Frankfurter Mitgliedern des Gemeinsamen Ausschusses.

Von Słubicer Seite haben nur vier von 15 Stadtverordneten den Appell unterschrieben, darunter Initiator Piotr Gołdyn und einem Mitglied im Gemeinsamen Ausschuss Daniel Szurka. Die Namen der beiden Vorsitzenden der Stadtparlamente Wolfgang Neumann und Grzegorz Cholewczynski, die am Donnerstag den Appell des Słubicer Bürgermeisters zur „kontrollierten Grenzöffnung“ unterstützt hatten, sind in dem Schreiben nicht genannt, ebenso wenig die Co–Vorsitzenden des Gemeinsamen Ausschusses der Europäischen Doppelstadt Wilko Möller (AfD) und Agnieszka Pakulska.

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