Handball
: Dietmar Schmidt kehrt zurück in seine alte Heimat

Der langjährige Erfolgstrainer des FHC wird Co-Trainer in seiner alten Heimat.
Von
Hubertus Rößler
Frankfurt (Oder)
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Dietmar Schmidt prägte den Frankfurter Frauen-Handball maßgeblich mit.

Winfried Mausolf

Schmidt prägte viele Jahren den Frauen-Handball in Frankfurt und feierte mit dem ASK und später mit dem FHC zahlreiche Erfolge. „Aufgrund des Auslaufens meines Vertrags beim FHC zum 30. Juni hat sich Zwickau schon seit längerem um mich bemüht“, berichtet Schmidt, dessen Kontrakt bei den Westsachsen zunächst für ein Jahr gilt.

„Ich hatte meinen Hauptwohnsitz ohnehin in Zwickau und bin immer viel gependelt“, erzählt der einstige Kreisläufer, der die DDR-Nationalmannschaft 1980 als Kapitän zum Olympiasieg führte. Später gewann er als Trainer der Frauen des ASK Frankfurt drei Meistertitel und 1985 den IHF-Pokal. Von 2006 bis 2013 trainierte er den FHC in der Bundesliga und nach der Insolvenz bis 2017 in der 3. Liga.

Im Oktober 2019 löste er Wolfgang Pötzsch an der Seitenlinie ab und übernahm erneut das Traineramt beim FHC, den er bis zum Abbruch der Saison auf Rang 3 führte. Nach dem verpassten Aufstieg mit dem FHC in die 2. Bundesliga strebt er mit dem BSV nun den Sprung in die 1. Bundesliga an. "Wir wollen auf alle Fälle wieder oben mitspielen, das Team war in der letzten Saison Dritter.“

Dem Standort Frankfurt wird Dietmar Schmidt aber treu bleiben, da er einen Beratervertrag für die Sportschule und das Leistungszentrum am Olympiastützpunkt hat. „Ich werde in Abstimmung mit Zwickau sicher ein, zwei Tage die Woche in Frankfurt sein“, verspricht er.