Handball
: Ende gut, alles gut

Der Frankfurter HC zieht ein positives Fazit des C-Jugend-Turnieres um den AOK-Cup.
Von
Matthias Braun
Frankfurt (Oder)
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Alexa Günther (Mitte) landete mit der Mannschaft des gastgebenden Frankfurter HC auf dem 2. Platz.

michael benk

Gleich mit zwei Siegen gegen den Rostocker HC (8:4) und Union Halle-Neustadt (10:7) waren seine Schützlinge ins Turnier gestartet. „Da haben wir gut gespielt, kompakt in der Deckung gestanden und beide Partien von Beginn an durchgehend bestimmt“, lobte Kaniowski. Einen kleinen Dämpfer für sein Team gab es dann gegen den Thüringer HC. „In einem ausgeglichenen Duell haben wir nicht gut verteidigt und zudem einige Konterchancen ausgelassen. Bei einer Spielzeit von nur 20 Minuten wiegt so etwas umso schwerer“, weiß der Trainer.  Am Ende verbuchten die Thüringerinnen mit 10:8 das bessere Ende für sich. Gegen die polnischen Vertretungen von Pogon Zabrze (12:6) und UKS Slubice (12:4) hatten die Oderstädterinnen anschließend weniger Probleme. „Wir konnten ein bisschen rotieren und auch den ganz jungen Spielerinnen genug Spielanteile einräumen“, freute sich Kaniowski.

Das Torverhältnis entscheidet

Da im Turnierverlauf Rostock  den THC überraschend deutlich mit 20:12 besiegen konnte, waren beide Mannschaften nach Abschluss aller Turnierspiele punktgleich mit den Frankfurterinnen (8:2 Punkte). Zwar wies der FHC das insgesamt beste Torverhältnis auf, jedoch wurden nach eingehender Beratung nur die direkten Vergleiche der drei betroffenen Mannschaften gewertet, so dass die Gäste von der Ostsee am Ende knapp die Nase vorn hatten.

Dem positiven Gesamtfazit des Turnieres tat dieses jedoch keinen Abbruch. Pawel Kaniowski war jedenfalls zufrieden über viel Spielpraxis für sein Team. „Das wird wieder eine interessante Saison“, freut sich der Übungsleiter auf die neue Spielzeit, die am 14. September mit einem Heimspiel gegen den HSV Falkensee beginnt. „Natürlich wollen wir in unserer Altersklasse das Niveau in der Liga mitbestimmen“, fordert der Coach. „Einige Spielerinnen sollen darüber hinaus auch schon in der Brandenburgliga der B-Jugend zum Einsatz kommen. Die Spiele gegen Ältere sind wichtig für die Entwicklung unserer Handballerinnen.“