Handball
: Frankfurter HSV-Nachwuchs gelingt Coup

Solch ein Kreispokalfinale wünscht sich jeder Verein. Vom Handball Sport Verein Frankfurt sicherten sich vier Mädchenteams die Trophäe.
Von
Lothar Würfel
Frankfurt (Oder)
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In der weiblichen C-Jugend standen beide Mannschaften des Handball Sport Vereins im Kreispokalfinale. Die Erste setzte sich durch. Am Ende freuten sich beide Teams  – auf dem Foto ein Teil von ihnen –, dass OB René Wilke zum Gratulieren gekommen war.

michael benk

Der Handball Sport Verein war Gastgeber von fünf Finals um den Kreispokal im Nachwuchs und in der Halle an der Sabinusstraße selbst mit fünf Mannschaften vertreten. Dass am Ende vier Pokale gewonnen wurden und eine Mannschaft Zweite wurde, war so eindeutig nicht vorherzusehen: „Es zeigt sich, dass unsere Jugendarbeit und Ausbildung Früchte trägt. Die Erfolge sind zwar nur eine Momentaufnahme, aber wichtig für die Stärkung unseres Vereins“, beurteilt HSV-Jugendwart Roland Merting den Finaltag.

Gleich im ersten Spiel gab es in der weibliche Jugend D ein Stadtderby zwischen dem HSV und dem FHC. Die Spannung vor schon bei der Erwärmung wahrnehmbar, auch weil auf den Zuschauerbänken Eltern, Großeltern und Fans in ansehnlicher Anzahl saßen. Von Beginn an waren beide Teams sehr konzentriert, wobei der FHC besser ins Spiel kam und nach neun Minuten 4:1 führte. Die Mädels von HSV konnten aber auf 7:8 verkürzen. Die Mannschaften zeigten zur Freude der Zuschauer hochklassigen Handball. Nach 30 Minuten stand die Abwehr des HSV sehr kompakt, mit schnellen Ballgewinnen und schnellen Gegenstößen setzte er sich bis auf drei Tore ab. Mit dem letzten Treffer zum 17:15 stand der HSV als erster Pokalsieger fest.

E-Jugend gelingt höchster Sieg

Bei den Mädchen der E-Jugend wurde der HSV Frankfurt gegen den HSV Wildau seiner Favoritenrolle gerecht. Die körperlich unterlegenen Gäste kamen zu wenigen Torabschlüssen, weil der HSV gute Deckungsarbeit leistete und die Torhüterinnen sehr gut hielten. Schon zur Halbzeit nach 20  Minuten stand es 21:5. Nach der Pause hatte der HSV Wildau noch weniger Tormöglichkeiten und die Frankfurter gewannen sehr deutlich 31:9. Dennoch waren beide Mannschaften mit Freude dabei waren und gratulierten sich gegenseitig zum Spiel.

Ein vereinsinternes HSV-Finale folgte in der weiblichen C-Jugend, hier ließ sich aus den letzten Spiele kein Favoriten festlegen. Mit schnellen Gegenstößen und guter Abwehrarbeit konnten beide Teams das Spiel lange offen gestalten. Aber von Beginn an ließ Mannschaft I keine Zweifel daran, den Pokalsieg zu erringen und führte zur Halbzeit mit 12:4. In der zweiten Halbzeit ließen die Kräfte beim HSV II, dem jüngeren Jahrgang, nach, während die Erste in einem guten Spiel wenig Gegentore gestattete. Der Sieg des HSV I fiel dann mit 31:10 sehr deutlich aus. Schön anzusehen waren auch hier die gemeinsame Freude und der Zusammenhalt beider Teams.

Bei den Mädchen der A-Jugend trafen mit dem HSV und der BSG Stahl Eisenhüttenstadt zwei Mannschaften aufeinander, die in der Vergangenheit viele spannende Spiele ausgetragen haben. In den ersten fünf Minuten war die Partie von vielen technischen Fehlern gekennzeichnet. Mit dem Moment, als die HSV-Mädels ihren ersten Treffer absetzten, sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich in dieser wieder spannenden Partie Vorteile schaffen. Der HSV, der zur Pause 11:9 führte, setzte sich nach dem Wiederanpfiff schnell ab, ließ wenige Aktionen der BSG Stahl und siegte mit 29:18.

Mit den Jungen der A-Jugend hatte der HSV Frankfurt eine weitere Mannschaft im Pokalfinale. Sie steckte auswärts bei Eintracht Ortrand eine 16:25-Niederlage ein.

Verein lädt Mädchen und Junge zum Probetraining

"Wer Lust bekommen hat, Handball zu spielen, den lädt der HSV zum Probetraining ein. Wir würden uns besonders freuen, wenn Mädchen der Jahrgänge 2011 bis 2013 und Jungen der Jahrgänge 2007/08 kommen. Sie können sich außerhalb der Ferien dienstags um 16 Uhr in der Halle am Siedlerweg und freitags um 15.30 Uhr in der Halle des Gauß-Gymnasiums melden", so Jugendwart Roland Merting.