Handball
: Frankfurterinnen verdrängen desaströses Hinspiel

Frankfurts Drittliga-Handballerinnen empfangen am Sonnabend TSV Wattenbek.
Von
Matthias Braun
Frankfurt (Oder)
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Wollen erneut jubeln: Anja Ziemer und Jessica Jander wie zuletzt nach dem 33:29 gegen Alstertal-Langenhorn

Winfried Mausolf

Im Dezember hatte sich der TSV Wattenbek überraschend vom bis dahin verantwortlichen Coach Andreas Juhra getrennt. Bracklow möchte dem Team nun gern eine neue Handschrift geben. „Der Abstand zwischen der ersten Sieben und der so genannten zweiten Garde soll nicht mehr so groß sein. Wir wollen alle Spielerinnen voranbringen“, erklärte der 31-Jährige dem Holsteinischen Courier. Das gelang Bracklow mit Erfolgen in Owschlag und gegen den TV Oyten offenbar gut. Der vermeidbaren 26:29-Niederlage gegen den VfL Oldenburg II folgten zuletzt jedoch noch zwei weitere, auch wenn diese in Heide (33:35) und gegen den TV Hannover-Baden–stedt (24:27) knapp ausfielen. Mit 12:20 Zählern rangieren die „Peitschen“ aktuell auf Tabellenplatz 8.

FHC-Trainer Dietmar Schmidt hatte nach dem 26:26 beim SC Alstertal-Langenhorn besonders mit der Einstellung seiner Spielerinnen gehadert. „Wir haben das intern ausgewertet“, lässt sich der Übungsleiter jedoch nicht weiter in die Karten blicken und stellt sein Team auf den kommenden Gegner ein. „Auf Wattenbeks Spielmacherin Anne Zellmer werden wir aufpassen müssen“, weiß der erfahrene Trainer. „Sie führt klug Regie und ist meist verantwortlich für die Offensivaktionen der Gäste. Zudem spielt der TSV eine aggressive 6:0-Deckung mit einer sehr guten Torhüterin dahinter. Diesen Kampf müssen wir annehmen“, fordert Schmidt.

Im Hinspiel unterlagen die Oderstädterinnen Ende Oktober desaströs 22:37. Nach dem Spiel trat Wolfgang Pötzsch als Trainer zurück und Dietmar Schmidt übernahm ein weiteres Mal die Geschicke der Frankfurter Drittliga-Handballerinnen. Die Frage, ob diese hohe Niederlage am Sonnabend noch eine Bedeutung haben wird, verneinte der 67-Jährige vehement. „Das spielt keine Rolle mehr. Sportler können und müssen so etwas schnell verarbeiten und sich auf neue Spiele und Herausforderungen vorbereiten“, erklärt der FHC-Trainer.