Hochwasser in Frankfurt (Oder): Alarmstufe 4 – OB Wilke spricht von „schwierigen Stunden“

Die mobile Spundwand am Holzmarkt in Frankfurt (Oder), dahinter fließt das Wasser
Thomas Gutke- Hochwasseralarmstufe 4 in Frankfurt (Oder) ausgerufen, Pegelstand bei 5,93 Meter.
- Bürger sollen hochwassergefährdete Bereiche meiden und Anweisungen befolgen.
- OB Wilke spricht von "schwierigen Stunden" und warnt vor "verfrühtem Leichtsinn".
- Langsames Absinken des Wasserstandes ab 26. September prognostiziert.
- Anwohner sollen Schutzmaßnahmen überprüfen und amtliche Warnungen beachten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Oberbürgermeister René Wilke hat am Mittwoch (25.9.) vorfristig die höchste Hochwasseralarmstufe 4 für Frankfurt (Oder) ausgerufen. Darüber informierte die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Der für die Stadt relevante Pegel der Oder am Winterhafen stieg am Nachmittag (14 Uhr) auf 5,93 Meter und liegt damit nur noch sieben Zentimeter unter dem Richtwert für die höchste Alarmstufe 4 von 6 Meter – die in der Nacht zu Donnerstag (26.9.) oder am frühen Montag tatsächlich noch erreicht werden könnten.
„Das langsame Absinken des Wasserstandes beginnt, so die aktuellen Prognosen, morgen, am Donnerstag, 26. September und wird sich über mehrere Tage hinziehen“, erklärt die Stadtverwaltung weiter. Am Mittag hatte der Krisenstab im Rathaus getagt, in dem die Entscheidung getroffen wurde.
Lebensgefahr in hochwassergefährdeten Bereichen
„Hochwasseralarmstufe IV ist die höchste Stufe. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet deren Ausrufung: Es ist unbedingt auf die eigene Sicherheit zu achten. Es besteht Lebensgefahr! Den Anweisungen der Einsatzkräfte ist unbedingt Folge zu leisten“, heißt es in der Mitteilung.
Der hochwassergefährdete Bereich sei großräumig zu meiden, ebenso die Nähe zu jeglichen Gewässern, Deichen oder sonstigen Hochwasserschutzanlagen. „Zudem gilt es, sich von Kellern, Tiefgaragen und tieferliegenden Flächen in Flussnähe fernzuhalten.“ Betroffene Anwohner sollten darüber hinaus noch einmal die eigenen Schutz- und Vorsorgemaßnahmen überprüfen und sich regelmäßig über die amtlichen Warnungen und Informationen auf dem Laufenden halten.
OB René Wilke warnt vor „verfrühtem Leichtsinn“
„Schwierige Stunden liegen vor unserer Stadt“, wird Oberbürgermeister René Wilke zitiert. „Ich gehe fest davon aus, dass die getroffenen Vorkehrungen ausreichend sind, die angespannte Lage zu bewältigen. Für die hohe Motivation und Kompetenz der Einsatzkräfte kann ich garantieren. Ich hoffe sehr, dass wir ab dem morgigen Tage eine Entspannung der Entwicklung beobachten werden. Vor verfrühtem Leichtsinn warne ich jedoch.“

