Krebs in Bernau: Kranke Mutter kämpft mit letzter Kraft um ihr Leben – Spendenaufruf

Geburtstagsfoto: Als Joanna Starke 45 Jahre alt wurde, entstand dieses Bild. An ihrer Seite ihr Mann Uwe Starke und die siebenjährige Tochter. Die Mutter kämpft gegen den Krebs an.
Sofi Marczak- Joanna Starke (45) aus Schönow kämpft gegen Darm- und Leberkrebs, benötigt teure alternative Therapie.
- Ehemann Uwe Starke (48) startet Spendenaktion auf GoFundMe; bisher über 57.725 Euro gesammelt.
- Tochter hofft, Weihnachten und 8. Geburtstag mit ihrer Mutter zu feiern.
- Chemotherapie zeigt keine Wirkung mehr; alternative Behandlung kann Hoffnung bringen.
- Spenden werden ausschließlich für Joannas Behandlung verwendet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die schockierende Diagnose verändert in Sekunden das ganze Leben: Als die 45-jährige Joanna Starke aus Schönow im Mai von ihren Darm- und Leberkrebs erfährt, bricht für die Mutter einer siebenjährigen Tochter eine Welt zusammen. „Aufgeben kommt nicht infrage“, beschließt sie mit ihrem Mann Uwe Starke (48) und startet mutig in die Chemotherapie. „Die Hoffnungen waren groß, auch wenn der Gesundheitszustand sich sofort verschlechterte“, schildert Uwe Starke heute. Mit dem Gewicht gehen auch die Kräfte verloren, die Haare fallen aus, Übelkeit und Schmerzen bestimmen fortan den Alltag.
Heute wiegt die schwerkranke Frau nur noch 44 Kilogramm. Der Körper schmerzt, das Gehen fällt immer schwerer. Trotzdem verzichtet sie weitgehend auf Schmerztabletten, um wach zu bleiben und nicht in einen Dämmerzustand zu fallen.
Anfangs zeigt Chemotherapie noch Wirkung
Hoffen, Bangen, neuen Mut schöpfen – wenn Starke vom Schicksal seiner Frau erzählt, lässt sich nur ungefähr erahnen, was die Familie seitdem erleidet. Im Eberswalder Forßmann-Krankenhaus bekommt seine Frau im Zwei-Wochen-Rhythmus Chemotherapien, die anfangs auch hoffen lassen. Die Tumor-Marker gehen etwas zurück, doch eine grundsätzliche Besserung tritt nicht ein. Zwei Monate später sprechen die Befunde für eine Palliativbehandlung. „Die einzige Hoffnung bestand darin, dass das relativ junge Alter meiner Frau eine Chance darstellen könnte“, so der Ehemann.
Es folgt ein weiterer Rückschlag, der eines Nachts eine Notoperation nötig macht. Eines der Geschwüre ist geplatzt. Im Helios-Klinikum in Berlin-Buch kann das Leben der Frau gerettet werden. „Bis zum Oktober gab es weitere Behandlungen im Helios, dann war Schluss. Die Ärzte setzten die Chemo ab, da der Körper auf die Behandlung nicht mehr reagierte.“
Tochter möchte mit der Mutter Weihnachten erleben
Seitdem ist klar, dass es nicht mehr viel Zeit gibt, die der Familie bleibt. „Uns bleiben nur noch wenige Wochen, vielleicht Monate. Diese Vorstellung ist unerträglich. Unsere siebenjährige Tochter wünscht sich nichts sehnlicher, als Weihnachten mit ihrer Mama zu feiern und vielleicht sogar noch ihren achten Geburtstag im April mit ihr zu erleben“, beschreibt Starke die dramatische Situation, die ihn ebenfalls krank werden lässt.
Er ist nun krank Zuhause, die Pflege seiner Frau und die Sorge um das gemeinsame Kind stehen jetzt absolut im Vordergrund. Und natürlich sucht der Bundespolizist unentwegt nach Möglichkeiten, seiner Frau doch noch irgendwie helfen zu können. „Ich habe so viel gelesen, mit Ärzten und Therapeuten gesprochen, um einen Weg zu finden, der meiner Frau helfen kann“, beschreibt der Schönower.
Und tatsächlich gibt es einen Lichtstrahl Hoffnung, der sich durch die Behandlung eines Potsdamer Therapeuten ergeben könnte, der sich auch mit alternativer Medizin beschäftigt.
Allerdings erfordert diese Therapie viel Geld, denn die Kosten werden von der Krankenkasse nicht getragen. „Wir brauchen eure Hilfe, um meiner Frau Joanna die einzige verbleibende Chance auf Leben zu ermöglichen. Nach einer intensiven Suche haben wir eine alternative Therapie gefunden, die möglicherweise den Fortschritt des Krebses verlangsamen oder ihn sogar besiegen kann. Doch diese Behandlung wird nicht von der Krankenkasse übernommen – und ohne eure finanzielle Unterstützung können wir diesen letzten Versuch nicht realisieren“, hat Starke deshalb in einem Spendenaufruf formuliert, der inzwischen viral geht.
Spenden bieten Chance auf teure Behandlung
Über die Plattform GoFundMe wandte er sich an ihm völlig unbekannte Menschen, um Spenden zu erbitten. „Ich habe noch nie jemanden um Geld gebeten, aber es geht um das Leben meiner Frau und die Hoffnung, ihr doch noch helfen zu können“, erklärt Starke diesen Schritt.
Was ist GoFundMe?
GoFundMe gilt nach eigener Beschreibung als größte soziale Crowdfunding-Plattform der Welt und habe von einer Community von über 100 Millionen Menschen bereits über 25 Milliarden Euro an Spenden gesammelt. Mit GoFundMe können Menschen in Not sich schnell, effektiv und sicher Hilfe durch Mitmenschen einholen. Jede Spendenaktion werde von einem Vertrauen- und Sicherheitsteam überprüft, um sicherzustellen, dass die Spenden auch zweckmäßig eingesetzt werden.
Uwe Starke überrascht der bisherige Erfolg seines Spendenaufrufes jeden Tag neu. Mehr als 57.725 Euro wurden schon zugesagt, mit diesem Geld könnte die Heilung beginnen.
Die nächsten Wochen zeigen, ob Tests anschlagen
Doch erst die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Körper seiner Frau auf die ersten Tests positiv anschlägt. „Ich versichere, das Geld wir einzig für die Behandlung meiner Frau verwendet“, verdeutlicht der Schönower und verspricht, etwaige Überschüsse auf jeden Fall einem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung zu stellen. Und er bittet um weitere Unterstützung und bedankt sich bei den Spendern.
Link: Der Spendenaufruf von Uwe Starke ist im Internet hier erreichbar.


